Archiv der Kategorie: Aus den Gottesdiensten

Sammlung von Gebeten, Segen und Fürbitten aus unseren Gottesdiensten

Tausend Jahre sind wie ein Tag

Ablauf Gottesdienst LSBK „Tausend Jahre sind wie ein Tag“ am 19.11.06

Lied: Alexandra, November

Begrüssung: Ich begrüsse Euch zum Gottesdienst „Tausend Jahre sind wie ein Tag“ in der Lesbischen und Schwulen Basiskirche Basel.

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vater, den Herrn über alle Zeit für den 1000 Jahre wie ein Tag sind,
im Namen des Sohnes, der die Macht des Todes zerbrochen hat und durch den eine neue Zeit angefangen hat.
im Namen des Heiligen Geistes, den Begleiter durch die Zeit, der lebendig macht.

Lied: Nr. 376 So nimm den meine Hände Tausend Jahre sind wie ein Tag weiterlesen

Ein ,guter Mensch‘ am Höllentor

Die Hölle war total überfüllt, und noch immer stand eine lange Schlange am Eingang. Schliesslich musste sich der Teufel selbst herausbegeben, um die Bewerber fortzuschicken. „Bei mir ist alles so überfüllt, dass nur noch ein einziger Platz frei ist.“, sagte er. „Den muss der ärgste Sünder bekommen. Sind vielleicht ein paar Mörder da?“ Da forschte er unter den Anstehenden und hörte sich deren Verfehlungen an. Was auch immer sie ihm erzählten, nichts schien ihm schrecklich genug, als dass er dafür den letzten Platz in der Hölle hergeben mochte. Wieder und wieder blickte er die Schlange entlang. Schließlich sah er einen, den er noch nicht befragt hatte. Ein ,guter Mensch‘ am Höllentor weiterlesen

Die Liebe

Die Liebe ist langmütig, die Liebe ist gütig. Sie ereifert sich nicht, sie prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf. Sie handelt nicht ungehörig, sucht nicht ihren Vorteil, lässt sich nicht zum Zorn reizen, trägt das Böse nicht nach. Sie freut sich nicht über das Unrecht, sondern freut sich an der Wahrheit. Sie erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.

1. Kor 13:4-8

Leiden an der Religion

Im Namen Gottes wird unsere Leiblichkeit verteufelt.
Im Namen Gottes werden wir mit Schuldgefühlen und Angst beladen.
Im Namen Gottes werden anders Denkende und anders Glaubende herabgesetzt.
Im Namen Gottes werden anders Fühlende und anders Liebende ausgegrenzt.
Im Namen Gottes werden Kulturen zerstört.
Im Namen Gottes werden Kriege geführt.

Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.

Gelesen im „Kreuzweg durch Basel“ 2003

Ein Vaterunser-Text aus rabbinischen Quellen

Vater unser, Der Du bist im Himmel;
Geheiligt werde Dein erhabener Name in der Welt, die Du geschaffen hast nach Deinem Willen
Es komme bald herbei und werde von aller Welt erkannt Dein Reich und Deine Herrschaft, auf dass Dein Name gepriesen werde in alle Ewigkeit.
Dein Wille werde getan im Himmel, und auf Erden gib Ruhe des Gemütes denen, die Dich fürchten, im übrigen tue, was Dir wohlgefällt.
Lass uns geniessen das uns täglich zugemessene Brot.
Vergib uns, unser Vater, denn wir haben gesündigt;
Vergib auch allen, die uns ein Leid zugefügt, wie auch wir allen vergeben.
Und lasse uns nicht in Versuchung kommen, sondern halte uns fern von allem Übel.
Denn Dein ist die Grösse und die Kraft und die Herrlichkeit, der Sieg und die Majestät, ja alles im Himmel und auf Erden.
Dein ist das Reich und Du bist aller Wesen Herr in Ewigkeit!
Amen

Aus „Er wandelte nicht auf dem Meer“ von Pinchas Lapide.