Archiv der Kategorie: Zusammengetragen

Zitate, Sprüche, Witze zusammengetragen aus Büchern, Zeitschriften und aus dem Web

Zehn Gebote

Prominente über die Aktualität der Zehn Gebote
Wim Wenders, 56, Filmemacher
Ich habe nicht das geringste Problem mit den Zehn Geboten, im Gegenteil: Ich finde es über alle Massen erstaunlich, geradezu unfassbar, wie relevant und lebendig sie geblieben sind. Man darf sie nur nicht so bürokratisch und mechanisiert sehen, wie sie leider vor allem von den Pharisäern und Schriftgelehrten des Christentums dargestellt worden sind oder noch dargestellt werden.
Ich erinnere mich mit Unbehagen, wie ich als katholischer Bub den Katechismus auswendig lernen musste und damit auch die Zehn Gebote erst einmal ausgetrieben bekam. «Du sollst nicht …» stand da mit erhobenem Zeigefinger, und danach kam gleich das Kapitel mit den «Todsünden». Dieser erhobene Zeigefinger ist womöglich nie im biblischen Text enthalten gewesen.
Übersetzungen aus dem Althebräischen weisen darauf hin, dass man die Zeitform der Verben nicht nur im Sinne des «Du sollst nicht» verstehen muss, sondern dass man sie auch als Futurum verstehen kann, nämlich als «Du wirst nicht …» Und schon stehen diese Gebote in anderem Licht da. Im Klartext steht dann da nämlich: Wenn du mich als deinen Gott und Schöpfer begreifst, Mensch, dann wirst du mich ehren. Dann wirst du nicht lügen. Dann wirst du nicht töten … usw.
Easy. Und absolut einsichtig. Ein Mensch, der sich vor seinem Schöpfer verneigt und sich von ihm liebevoll be(ob)achtet weiß, braucht in der Tat keine Gebote, sondern erkennt, wie von selbst, die Folgen dieser Beziehung.
Aus «stern» Nr. 52 (19.12.2001)

Desmond Tutu

Desmond Tutu, anglikanischer Erzbischof, Südafrika:

Wir verachten sie und schliessen sie aus, weil wir gefangen sind in einer ausgesprochenen oder verschwiegenen Homophobie und Heterosexismus. Wir lehnen sie ab, behandeln sie als Unberührbare und schieben sie ausserhalb der Grenzen unserer kirchlichen Gemeinschaften und so negieren wir die Konsequenzen von ihrer und von unserer Taufe. Wir lassen sie daran zweifeln, dass sie Kinder Gottes sind; diese Blasphemie ist kaum zu überbieten. Wir machen sie verantwortlich für etwas, von dem zunehmend klar ist, dass man daran nicht viel ändern kann. Jemand hat gesagt, wenn eine bestimmte sexuelle Orientierung wirklich eine Frage der persönlichen Wahl wäre, dann müssten schwule und lesbische Menschen die verrücktesten Typen sein, weil sie eine Lebensform wählen, welche sie soviel Feindschaft, Diskriminierung, Verlust und Leiden aussetzt. So etwas zu behaupten ist ähnlich, wie wenn man sagt, eine farbige Person wähle freiwillig ihre Hautfarbe oder ihre ethnische Zugehörigkeit, die ihn oder sie all dem Hass, Leiden und Nachteilen aussetzt, die es in einer rassistischen Gesellschaft gibt. So eine Person wäre absolut verrückt.

Washington for christ

Washington for christ

Gerade als wir losfuhren
um vor dem weißen haus mit ein paar tausend leuten
gegen die rüstung zu sprechen
sagte der lautsprecher an der station
daß einhunderttausend leute erwartet werden
die washington für christus retten wollen
die kinder vor homosexuellen lehrern schützen möchten
und junge frauen vor entscheidungen über ihr eigenes leben Washington for christ weiterlesen

…die Apokalypse naht!

Wenn die Apokalypse wegen Auschwitz, dem armenischen Genozid, den Völkermorden in Ruanda u.s.w.. nicht gekommen ist, wird sich Gott in Fragen einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft nicht gleich in Unkosten stürzen ….
Hängt doch mal endlich das Problem ein bisschen tiefer ………
«Banji» in einem Forum von «jesus.de» zum Thema «Segnung von Homosexuellen in der Kirche»

Aber ein gutes hat die Diskussion hier. Ich kann mir mein Haargel sparen, weil mir den ganzen Tag die Haare zu Berge stehen… *grins*
«Bruder Jo» in einem ähnlichen Thread im gleichen Forum etwas später.

G. C. Lichtenberg (1742-1799)

G. C. Lichtenberg (1742-1799)

Glaubt ihr denn, daß der liebe Gott katholisch ist?

Was hilft alle Aufklärung, alles Licht, wenn die Leute entweder keine Augen haben oder die, die sie haben, vorsätzlich verschließen.

Kein Wort im Evangelium ist in unseren Tagen mehr befolgt worden als das: Werdet wie die Kindlein.

Die Bibel ist ein Buch, von Menschen geschrieben, wie alle Bücher. Von Menschen, die etwas anders waren als wir, weil sie in etwas anderen Zeiten lebten, etwas simpler in manchen Stücken waren als wir, dafür aber auch sehr viel unwissender. Also ein Buch, worin manches Wahre und manches Falsche, manches Gute und manches Schlechte enthalten ist.

Ist es nicht seltsam, dass die Menschen so gern für ihre Religion fechten und so ungern nach ihren Vorschriften leben?

Gott schuf den Menschen nach seinem Bilde, das heißt vermutlich: Der Mensch schuf Gott nach dem seinigen.

Das in den Kirchen gepredigt wird, macht deswegen die Blitzableiter auf ihnen nicht unnötig.

Unsere Welt wird noch so fein werden, daß es so lächerlich sein wird, einen Gott zu glauben als heutzutage Gespenster.

Es ist ein grosser Unterschied zwischen etwas noch glauben und es wieder glauben. Noch glauben, dass der Mond auf die Pflanzen wirke, verrät Dummheit und Aberglaube, aber es wieder glauben zeigt von Philosophie und Nachdenken.

Nichts kann mehr zu einer Seelenruhe beitragen, als wenn man gar keine Meinung hat.

Die grosse Regel: Wenn dein Bisschen an sich nichts Sonderbares ist, sag es wenigstens ein bisschen sonderbar.

Es gibt Leute, die glauben, alles wäre vernünftig, was man mit einem ernsthaften Gesicht tut.

Ich habe Leute gekannt, die haben heimlich getrunken und sind öffentlich besoffen gewesen.

Es regnete so stark, dass alle Schweine rein und alle Menschen dreckig wurden.

Dann gnade Gott denen von Gottes Gnaden.

Damals, als die Seele noch unsterblich war.

Die kleinsten Unteroffiziere sind die stolzesten.

Leib und Seele: ein Pferd neben einen Ochsen gespannt.

Jeder Fehler erscheint unglaublich dumm, wenn andere ihn begehen.

Vom Wahrsagen läßt sich’s wohl leben in der Welt, aber nicht vom Wahrheitsagen.

Wenn ein Buch und ein Kopf zusammenstoßen, und es klingt hohl, ist das allemal im Buch?

Das Wort Gottesdienst sollte verlegt und nicht mehr vom Kirchengehen, sondern bloß von guten Handlungen gebraucht werden.

Es ist sehr gefährlich, sagt Voltaire, in Dingen recht zu haben, wo große Leute unrecht gehabt haben.

“Es ist schade, daß es keine Sünde ist, Wasser zu trinken”, rief ein Italiener, “wie gut würde es schmecken!”

Der Duft eines Pfannkuchen, bindet mehr ans Leben, als alle philosophischen Argumente.

«Lichtenberg Sudelbücher», insel taschenbücher it792.
Zitate und Aphorismen über Religion, Kirche und Moral

Woran erkennt man…

eine christliche Familie?

  1. Es ist niemand daheim,weil alle in der Gemeinde aktiv sind.
  2. Sie essen Sonntags später als andere Familien.
  3. Sie sind Sonntags unausgeschlafen.
  4. Wenn Teenager im Haus sind:Unter dem Stapel Bravo-Hefte im Wohnzimmer liegt christliche Literatur.
  5. Die Satelitenschüssel trägt nicht den Modellnamen SatAn!

 einen Christen im Freibad?

  1. Er geht auf dem Wasser.
  2. Wenn eine Frau in einem Stringtanga vorbeikommt bewundert er nur die Farbe des Tangas oder springt schnell ins kalte Wasser.
  3. Wenn es ein katholischer Pfarrer ist:Er schwimmt sehr vorsichtig: Eine falsche Handbewegung und es ist Weihwasser.
  4. Wenn er Baptist ist: Er hat viel Freude am Untertauchen.
  5. Er stellt sich bei der Schlange am Kiosk ganz hinten an und ist nach zwei Stunden immer noch der letzte.

ein christliches Buch?

  1. Der Einband hat so eine überirdische postive Ausstrahlung.
  2. In einer öffentlichen Buchhandlung:Es sieht völlig unbenutzt aus.
  3. Bei US-Büchern: Das einzige Four-Letter-word das darin vorkommt ist «Amen».
  4. Es kommt ungefähr 256-mal das Wort Freude vor, aber es gibt nichts zu lachen.
  5. Bei einer Biographie: Das Leben vor der Bekehrung wird ausführlich und plastisch erzählt,dann kommt der Satz:»Und da trat Jesus in mein Leben»- und von da an wird die Erzählung kurz und allgemein und besteht nur noch aus Phrasen.
    (Drum haben die Herausgeber der Josefine Mutzenbacher, den phraseologischen Teil von vornherein weggelassen, damit sich die christlichen Leser nicht langweilen.)

Manche Menschen nehmen einfach alles ernst, sogar ihren Glauben.
JensM, aus einem Forum

Der Cowboy

Ein alter Cowboy, bekleidet mit einen typischen Cowboy-Hemd, Hut, Jeans und Sporen geht in eine Bar und bestellt einen Drink. Als er so dasitzt und seinen Whiskey schlürft, setzt sich eine Frau neben ihn. Nachdem sie auch einen Drink bestellt hatte, dreht sie sich zu dem Cowboy um und fragt: «Sind sie ein richtiger Cowboy?» Er antwortet: «Nun, ich habe mein ganzes Leben auf einer Farm damit verbracht, Kühe zu halten, Pferde zu zähmen und Zäune zu reparieren. Ja, ich glaube, ich bin ein richtiger Cowboy.»

Nach einer kurzen Weile fragt er sie was sie denn sei. Sie antwortet: «Ich bin eine Lesbe. Ich verbringe jeden Tag damit an Frauen zu denken. Sobald ich aufstehe denke ich an Frauen, wenn ich esse, dusche, fernschaue – bei allem was ich mache denke ich nur an Frauen.»

Eine Weile später verläßt sie die Bar und der Cowboy bestellt noch einen Drink. Ein Pärchen setzt sich neben ihn und fragt: «Sind sie ein richtiger Cowboy?» Er antwortet: «Ich habe immer gedacht, ich wäre einer, aber ich habe gerade eben herausgefunden, daß ich lesbisch bin.»

Nachts unterwegs

Ein LKW-Fahrer fährt über die Landstrasse, als er plötzlich ein kleines blaues Männchen am Strassenrand stehen sieht.
Er hält an und fragt: «Na, was bist Du denn für einer?» Das kleine blaue Männchen antwortet: «Ich komme von der Venus, bin schwul und habe Hunger!» Der LKW-Fahrer antwortet:»Tut mir leid, ich kann Dir nur ein Brötchen geben, das ist alles, was ich für Dich tun kann!» Er gibt dem blauen Männchen ein Brötchen und fährt weiter, bis er am Strassenrand ein kleines rotes Männchen stehen sieht.
Er hält wieder an und fragt: «Na, was bist Du denn jetzt für einer?» Das kleine rote Männchen sagt: «Ich komme vom Saturn, bin schwul und habe Durst!» Der LKW-Fahrer gibt dem roten Männchen eine Cola und sagt:»Tut mir leid, das ist alles, was ich für Dich tun kann!», und fährt weiter.
Schliesslich sieht er ein kleines grünes Männchen am Strassenrand stehen. Er hält wieder an und sagt:»Na, Du kleines grünes, schwules Männchen, was kann ich Dir denn geben?» Sagt das grüne Männchen: «Führerschein und Fahrzeugpapiere, bitte!…»

Bahnhof?

Ein Mensch in einer fremden Stadt fragt: «Wo gehts denn hier zum Bahnhof?»
Es antworten ihm:

  • ein Gesprächstherapeut: «Sie möchten wissen, wo der Bahnhof ist?»
  • ein Psychoanalytiker: «Sie meinen diese dunkle Höhle, wo immer etwas Langes rein- und rausfährt?»
  • ein Tiefenpsychologe: «Eigentlich wollen Sie nur abhauen und alles hinter sich lassen.»
  • ein Verhaltenstherapeut: «Heben Sie den rechten Fuss! Schieben Sie ihn nach vorn! Setzen Sie ihn auf! Geht gut, hier haben Sie ein Bonbon.»
  • ein Gestalttherapeut: «Lass es voll zu, dass Du zum Bahnhof willst.»
  • ein Hypnotherapeut: «Schliessen Sie die Augen. Ihr Unbewusstes kennt den Weg zum Bahnhof.»
  • ein Kreativitätstherapeut: «Hüpfen Sie so lange auf einem Bein, bis Ihr Kopf eine Idee freigibt.»
  • ein Provokativtherapeut: «Ich wette, da werden Sie nie hinkommen.»
  • ein Reinkarnationstherapeut: «Geh zurück in die Zeit vor Deiner Geburt. Welches Karma lässt Dich immer wieder auf die Hilfe anderer angewiesen sein?»
  • ein Familientherapeut: «Für wen in der Familie ist es besonders wichtig, dass Sie zum Bahnhof gehen?»
  • ein systemischer Familientherapeut: «Ich frage mich, was Ihre Mutter sagen würde, wenn Ihr Vater ihr diese Frage stellen würde.»
  • ein Bioenergetiker: «Machen Sie mal Sch-Sch-Sch und spüren Sie, was passiert.»
  • ein Logotherapeut: «Welchen Sinn macht es, zum Bahnhof zu gehen?»
  • ein rational-emotiver Therapeut: «Nennen Sie mir nur einen vernünftigen Grund, weshalb Sie zum Bahnhof wollen.»
  • ein Esoteriker: «Wenn Du dahin sollst, wirst Du den Weg auch finden.»
  • ein Geistheiler: «Für die Antwort brauchen wir viel positive Energie. Lass uns einen Kraftkreis bilden und Deinen Schutzengel suchen.»
  • ein Soziologe: «Kommt drauf an, welche Klasse Sie fahren.»
  • ein NLPler: «Stell Dir vor, Du seist schon da. Welche Schritte hast Du getan?»
  • ein Coach: «Wenn ich Ihnen die Lösung vorkaue, wird das Ihr Problem nicht dauerhaft beseitigen.»
  • ein Benchmarker: «Wer kann ein solches Problem am besten lösen? Nehmen Sie sich den als Vorbild.»
  • ein Moderator: «Schreiben Sie alle möglichen Lösungswege auf diese Kärtchen.»
  • ein Zeitplanexperte: «Haben Sie genügend Pufferzeit für meine Antwort eingeplant?»
  • ein Gedächtnistrainer: «Welche Eselsbrücke kann Ihnen beim Erinnern behilflich sein?»
  • ein Manager: «Fragen Sie nicht lange ­ gehen Sie einfach!»
  • ein «Familienaufsteller» nach Hellinger: «Da sind doch so schöne Gleise,auf die man sich legen kann».
  • ein Sozialarbeiter: «Keine Ahnung – aber gut das Sie fragen!»
  • ein Lehrer: «Wenn Sie aufgepasst hätten, müssten Sie mich nicht fragen.»
  • ein Arzt: «Ziehen Sie sich mal aus.»
  • ein Homöopath: «haben Sie 3 Stunden Zeit und Bargeld dabei? Sie können die Frage ruhig 997x stellen. Gehts Ihnen schon besser?»
  • ein Heilpraktiker: «haben Sie 1 Stunde Zeit und Bargeld dabei oder wenigstens eine goldene Uhr;auch Schmuck geht in Ordnung. Dann gehts Ihnen ganz bald besser.»
  • ein christlicher Heiler: «Markus 9, 23, Jesus Christus: Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.»
  • ein Begleiter vom «Wüstenstrom»: «Du musst zuerst deinen Vaterkonflikt lösen.»

3 Männer am Fluss

Eines Tages gingen drei Männer durch einen großen Wald und plötzlich standen sie vor einem riesigen, wilden Fluss. Sie mussten aber unbedingt auf die andere Seite des Flusses gelangen. Aber wie bei so einem reißenden Strom?

Der erste Mann kniete sich hin und betete zu Gott: «Herr, bitte gib mir die Kraft, um diesen Fluss überqueren zu können!» Und Gott gab ihm lange Arme und starke Beine. So konnte er den Fluss schwimmend überqueren. Er hat ca. zwei Stunden dafür gebraucht und wäre beinahe drei – vier Mal ertrunken.
ABER: er hat es geschafft!

Der zweite Mann, der dies gesehen hatte, betete zu Gott und sagte: «Herr, gib mir die Kraft und auch das nötige Werkzeug, um den Fluss überqueren zu können!» Und Gott gab ihm einen Bottich und es gelang ihm damit den Fluss zu überqueren, obwohl der Bottich mehrere Male fast gekentert wäre.

Der dritte Mann, der dies alles beobachtet hatte, kniete sich nieder und sprach zu Gott: «Lieber Gott, bitte gib mir die Kraft, die Mittel und auch die Intelligenz, um diesen Strom zu überqueren!»
Und Gott verwandelte den Mann in eine Frau. Diese warf einen Blick auf die Landkarte……….. ging etwas flussaufwärts und überquerte die Brücke.

geklaut in einem «ELTERN»-Forum