Ostergelächter

Ostern 2006 hielten Anja und Urs den Ostergottesdienst und eben ein Ostergelächter… Wir bringen einen Ausschnitt.

Urs: Du Anja, sag mal, worüber wolltest du heute eigentlich predigen?

Anja: Über etwas ganz neues, nämlich die Tugend der Sparsamkeit.

Urs: Du, aber dann ziehen wir doch lieber die Kollekte vorher ein! (reicht dem ersten das Körbchen hin und zieht es ihm blitzschnell wieder weg)

Anja: Du, letzthin habe ich ZWEI STUNDEN gepredigt

Urs: Und wie hast du’s überstanden?

Anja: Ich, gut, aber du hättest die Leute sehen sollen!

Urs: Du, Anja, ich habe kürzlich mit einer Freundin herum-geblödelt, sag’ mal schreit deine auch, wenn sie kommt?

Anja: Nö, meine hat einen Schlüssel

Urs: Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme.
Spöttisch meint der Pfarrer: „Philosophie ist, als ob jemand in einem finsteren Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.“
Anja: Darauf antwortet der Philosoph: „Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum ebenfalls mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist und plötzlich ruft: ‚Ich hab sie!'“

Urs: Ein alter Cowboy, bekleidet mit einem typischen Cowboy-Hemd, Hut, Jeans und Sporen geht in eine Bar und bestellt einen Drink. Als er so dasitzt und seinen Whiskey schlürft, setzt sich eine Frau neben ihn. Nachdem sie auch einen Drink bestellt hatte, dreht sie sich zu dem Cowboy um und fragt: „Sind sie ein richtiger Cowboy?“ Er antwortet: „Nun, ich habe mein ganzes Leben auf einer Farm damit verbracht, Kühe zu halten, Pferde zu zähmen und Zäune zu reparieren. Ja, ich glaube, ich bin ein richtiger Cowboy.“
Nach einer kurzen Weile fragt er sie was sie denn sei.
Anja: „Ich bin eine Lesbe. Ich verbringe jeden Tag damit an Frauen zu denken. Sobald ich aufstehe, denke ich an Frauen, wenn ich esse, dusche, fernschaue – bei allem, was ich mache, denke ich nur an Frauen.“
Urs: Eine Weile später verlässt sie die Bar und der Cowboy bestellt noch einen Drink. Ein Pärchen setzt sich neben ihn und fragt: „Sind sie ein richtiger Cowboy?“ Er antwortet: „Ich habe immer gedacht, ich wäre einer, aber ich habe gerade eben herausgefunden, dass ich lesbisch bin.“

Anja: Warum gehen Bischöfe so ungern ins Schwimmbad? Eine falsche Bewegung und alles ist Weihwasser…

Urs: Mitten in der Steppe sieht sich der Missionar plötzlich einer Horde Löwen gegenüber, die ihn sehr hungrig anknurren. Da beginnt der Missionar, zu den Löwen zu predigen. Zu seinem eigenen Erstaunen lauschen sie ihm ergriffen, als er die ganze Heilsgeschichte vom Alten bis zum Neuen Testament entfaltet.
Die Sonne ist schon am Untergehen, als die Predigt fertig ist. Mit glänzenden Augen beginnen daraufhin die Löwen, ihre Pfoten zu falten und gemeinsam zu sprechen: „Komm, Herr Jesu, sei du unser Gast, und segne, was du uns bescheret hast.“

Anja: Drei Lesben kamen in den Himmel. Ein Engel fragte die erste wie oft sie ihre Freundin betrogen hätte. „Einmal“, antwortet sie. Der Engel gab ihr die Schlüssel zu einem Ferrari, mit dem sie im Himmel herumfahren konnte.
Der Engel fragte die zweite wie oft sie ihre Freundin betrogen hat. „Dreimal.“ ist ihre Antwort. Der Engel gab ihr die Schlüssel zu einem Toyota.
Der Engel fragte die dritte und sie antwortete mit „Achtmal“. Den Kopf schüttelnd gab der Engel ihr die Schlüssel zu einem ramponierten Yugo.
Später am Tag trafen sich die drei Lesben wieder. Diejenige mit dem Ferrari weinte sich die Augen aus. „Was ist los?“, fragten die anderen zwei. Sie antwortete: „Ich habe gerade meine Freundin gesehen. Sie fuhr ein Dreirad.“

Urs: Der Bauer hat für seinen Hühnerhof einen jungen Hahn gekauft. Der alte Hahn weist ihn ein: „Du kannst alle Hennen haben bis auf die Berta. Die gehört mir!“
Selbstbewusst tönt darauf der junge Gockel: „Nix da, ich will alle!“
„Dann lass uns einen Wettlauf zum Misthaufen machen, der Sieger bekommt alle Hennen.“
Die beiden Hähne rennen los. Der Ältere liegt vorne, aber als sie den Hof zur Hälfte überquert haben, legt sich der junge mächtig ins Zeug und rückt ganz dicht auf. Plötzlich knallt es, und der junge Hahn fällt tot um.
Der Bauer nimmt sein Gewehr von der Schulter und meint verwundert: „Komisch, schon der dritte schwule Hahn in dieser Woche!“

Anja: Was machen drei Schwule mit einer Lesbe im Wald?
Zwei halten sie fest und der Dritte macht ihr die Haare

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Ernst (nomen est omen): Das ist ja schön und gut, aber eigentlich darf man in der Kirche ja nicht lachen.

Albert (ebenso: nomen est omen): wieso nicht?

Ernst: man macht sich nicht einfach so lustig. In meiner Konfi-Zeit war Lachen in der Kirche bei Strafe verboten! Glauben ist doch eine ernste Angelegenheit und Ostern ist das wichtigste Fest eines ernsten Glaubens!

Albert: Wieso?

Ernst: Kannst dich doch nicht über den Glauben lustig machen!

Albert: Mach ich doch auch gar nicht!

Ernst: Na, jetzt hör doch mal auf, wir machen hier seit 5 Minuten Witze und du sagst, wir machen uns nicht lustig?

Albert: Doch, schon, aber nicht über den Glauben!

Ernst: Sondern?

Albert: Ostern ist einfach ein so tolles Fest, dass man es am besten begeht, indem man herzlich lacht.

Ernst: Versteh’ ich nicht, da ist einer unter Qualen verreckt, von dem sie sagen, er sei für unsere Sünden gestorben. Früher gab’s um diese Zeit im Radio nur Trauermusik, Beizen, Kinos und Theater waren geschlossen, und da sollte man lachen dürfen?

A: Eben gerade darum! Dieser Mensch ist wieder aufgestanden, hat sich den Menschen gezeigt, ihnen allen bewiesen, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, dass der persönliche Tod nicht das Ende von allem ist.

Ernst: Da ist einer tot, wird in Tücher gewickelt in eine Grabhöhle gelegt und steht drei Tage später wieder auf der Matte und das Grab ist leer. So etwas ist doch einfach unglaublich!

Albert: Muss den Glauben heissen, etwas für wahr und wörtlich zu halten?