Sprüche – die Sammlung

Stimme 1: Wo schreibt sich die Kirche auf die Fahne, dass alle akzeptiert werden, wie sie sind? Nein, der Ruf der Kirche ist: Tut Busse und kehrt um und nicht: Habt euch alle lieb.
Stimme 2: Umkehren ist ja schön und gut. Fragt sich nur, in welche Richtung und wie oft denn im Leben? Am Schluss geht man entweder im Kreis oder ständig vor und zurück.
Splitter aus einem Online-Dialog.

Für den Frieden zu töten, ist dasselbe wie für die Keuschheit zu ficken!

Christen fühlen sich unterdrückt, wenn man sie davon abhält, andere zu unterdrücken.
Aron Ra, atheistischer Aktivist.

Wenn man sich nur noch auf unterem Niveau bewegen kann, ist es wahrscheinlich schwierig, einen vermeintlichen Gegner oberhalb der Gürtellinie zu treffen.
Gudrun im Forum des Glaubensnetzwerkes.

Wir müssen die Menschen dort abholen, wo sie stehen, und dorthin rudern, wo sie nicht mehr stehen können.

Ob eine schwarze Katze Unglück bringt, hängt davon ab, ob du ein Mensch bist oder eine Maus.

«Wer schläft, sündigt nicht» – sagt das Sprichwort.
«Aber wer vorher sündigt, schläft besser!»
«Double Vision» bei religion.orf.at

Am Anfang war das Christentum eine Gemeinschaft, die sich um Christus versammelte.
Dann gelangte es nach Griechenland, wo es sich zu einer Philosophie entwickelte.
Danach kam es nach Rom, wo es sich zu einer Institution entwickelte.
Schliesslich, in Europa, wurde es im Laufe der Jahrhunderte zu einer Kultur.
Zuletzt, in Amerika, machte man daraus ein Geschäftsunternehmen
Aus den Tiefen des Internets

Das Paradies ist immer dort, wo man selbst gerade nicht ist.

Zu spät kommt man immer rechtzeitig.

Der Pessimist findet zu jeder Lösung das passende Problem.

Vorwurf: Das Problem dabei: Du bastelst dir deinen Gott selbst. … aber das hatten wir ja schon; das brauchen wir nicht weiter zu vertiefen.
Antwort: Ich find’s schlimmer, wenn einer dem anderen einen Gott bastelt!
Splitter aus einem sehr beliebten christlichen Forum.

Habt ihr gehört, der Totengräber ist gestorben.
Jaja, wer anderen eine Grube gräbt …

Also, «bibeltreu» und «fundiert» in einem Atemzug zu nennen, erfüllt den Tatbestand der «contradiction in itself».“
«Hashomer» in einem sehr beliebten christlichen Forum.

Wenn alle an sich denken, ist an jeden gedacht! Oder jeder denkt an sich, nur ich denk’ an mich.

Verwandte sind Freunde, die man sich nicht aussuchen kann.
Freunde sind die Familie, die man sich selbst aussucht.

Christen haben keinen Spass! – Christen empfinden Froide!
Aus Karlsruhe.

Was sind Spiesser?
Früher waren die Städte ja mit Mauern umgeben. Und die besonders ausgebildeten Soldaten haben die Stadt verteidigt, wie echte Helden Städte eben verteidigen: Von Mann zu Mann gekämpft und so Männersachen.
Wenn nun aber der böse Feind kam, dann brauchte man auch die dummen Handwerksburschen, die zu so edlem Kampfe nichts taugten. Man gab ihnen eine lange Stange, einen Spiess, in die Hand. Damit stellten sich die nicht so tollen Helden oben auf die Mauer und pieksten nach den Feinden, die die Mauer zu erklimmen suchten.
Daher sind Spiesser solche Leute, die tumb dafür sorgen, dass niemand in ihr gewohntes Leben eindringt. Sie sind keine heldenhaften Kämpfer, sondern verbergen sich bei der Rettung hinter der Mauer des Gewohnten. So dienen sie dem, was sie schon immer kannten: ihrer Gutbürgerlichkeit.
«Lieschen Müller» in einem Forum von Jesus.de

Fiktiver Dialog
1: «Du musst Jesus annehmen.»
2: «Aber das hab’ ich doch schon.»
1: «Nein, mein Kind, du musst Jesus annehmen.»
2: «Weiss ich doch. Hab’ ich auch schon vor langer Zeit.»
1: «Ach nein, weisst du, du musst Jesus annehmen. Ich bete für dich, dass du das irgendwann verstehst.»
2: «Sag mal, hörst du mir zu? Ich bin seit 20 Jahren wiedergeborener Christ.»
1: «Warum wirst du so ausfallend? Kannst du die Wahrheit nicht ertragen? Du brauchst Jesus.»
2: «Du verletzt mich mit dem, was du sagst.»
1: «Ja, Menschen verletzen. Aber das hier ist der Schmerz der Verlorenheit, weil du nicht Jesus Christus zu deinem persönlichen Retter nehmen willst.»
2: «Ach, weisst du, lass mich einfach in Ruhe.»
1: «Ich kann dich in Ruhe lassen, aber der HErr geht dir nach. Irgendwann wirst auch du von seiner Liebe überwältigt werden und dann wirst du erkennen, dass ich nur das Beste für dich wollte.»
«Tino» in einem beliebten Forum. Ähnlichkeiten mit Dialogsplittern von «Loriot» sind rein zufällig! Danke ans «Lieschenmüller»

Der Film zum Kreuzzug
Die Juden haben Jesus ermordet? Über diese Simplizität muss man gar nicht lange reden. Dazu fällt mir ein Pfarrer der «Bekennenden Kirche» ein. Während die nazikonformen «Deutschen Christen» sich laut rühmten, immer schon gegen die Juden gewesen zu sein, erzählte er die Geschichte von einem Prediger, der vor dem Gottesdienst alle Juden auffordert, seine Kirche sofort zu verlassen. Als er diese Aufforderung zum dritten Mal wiederholt, steigt Jesus vom Kreuz und verlässt die Kirche. Das zum Thema Juden und Christen.
Gunnar Decker im «Neuen Deutschland» am 18.03.2004 in «Der Film zum Kreuzzug». Gemeint war «The Passion of Christ» von Mel Gibson.

Halloween
Obwohl Halloween in Basel allenfalls Grund für schön gruselige Partys ist, wird in manchen Kreisen immer noch heftig diskutiert.
Im Smalltalk von Jesus.de fand ich folgenden Titel: «Schwerter zu Pflugscharen, Kürbisse zu Suppe» und den Satz dazu: «Hab meinen Anteil schon im September dazu beigetragen und einen Kürbis in Form einer Kürbissuppe vernichtet. So kann zumindest dieser Kürbis nicht mehr für das pöse Halloween missbraucht werden.» (PeterPaletti)

So stirbt man standesgemäss:
«Der Gärtner beisst ins Gras, der Maurer springt von der Schippe, der Koch gibt den Löffel ab, den Elektriker trifft der Schlag, der Schaffner liegt in den letzten Zügen, der Pfarrer segnet das Zeitliche.»
Kirchenbote BS 2/2026

Wer anderen in den Arsch kriecht, muss sich nicht wundern, wenn er nachher nach Scheisse stinkt.
Nach ein paar Bieren gehört.

Dass das Christentum trotz der Christen heute noch existiert, ist definitiv ein Beweis für die Existenz Gottes.
«lysistrata» im Forum von Jesus.de

Heterosexualität ist nicht normal – nur allgegenwärtig!
Transparent an einem CSD

Heterosexualität ist nicht normal – sondern bloss weitverbreitet
Dorothy Parker (1893–1967)

Frage: Warum haben Lesben schwule Freunde? Antwort: Jemand muss doch kochen!

Frage: Warum haben Schwule lesbische Freundinnen?
Antwort: Irgendjemand muss doch den Rasen mähen und die Regale an die Wand dübeln.

Frage: Was ist der Unterschied zwischen Schwulen und Lesben beim zweiten Rendezvous? Antwort: Bei Schwulen gibt’s keins und Lesben bringen den Möbelwagen mit.

Was machen drei Schwule mit einer Lesbe?
Zwei halten sie fest und der Dritte macht ihr die Haare.

Bischöfe sind die recht mässigen Nachfolger der Apostel
aus einem Schulaufsatz

Warum braucht es eine Million von Spermien, um EINE Eizelle zu befruchten?
Weil Männer grundsätzlich nie nach dem Weg fragen.

Neulich im Opernhaus:
«Alle Bläser, die noch keinen Ständer haben, gehen nach oben und holen sich einen runter!»
Ich konnte einfach nicht widerstehen – sorry.

Ein Ehepaar geht streitend durch den Park, ihre Auseinandersetzung wird immer lauter. Ihnen folgt mit einem Abstand ein Schwulenpaar.
Sagt ein Schwuler zum anderen: «Siehst du, diese Mischehen!»

Personalführung ist die Kunst, den Mitarbeiter so schnell über den Tisch zu ziehen, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet.
Anonym, aber überall zu finden …

Die am meisten schimpfen gegen Elche,
waren früher(?) selber welche
anonym

Und als die ersten Hörer grollten
und schon den Saal verlassen wollten,
da sprach der Dichter ungerührt:
«Ich les bisch euch der Arsch abfriert!»
© by Robert Gernhardt

«Schreit deine Freundin auch immer so, wenn sie kommt?»
«Nein, meine hat ’nen Schlüssel.»

Das Handy ist das einzige Ding, auf das der Mann stolz ist, wenn seines kleiner ist.

Im Darkroom
«Aaaaah! das fühlt sich gut an …»
«Ups – das bin ich ja selber!»
(aus «Biester 2, Sodom & Gomorrha»)

Der ultimative Macho kriegt «ihn» im Bett nicht hoch und fragt seinen Partner vorwurfsvoll: «Passiert dir das öfters?»

Was ist schrill, hat neun Arme und lebt im Meer?
– ein Tuntenfisch

Was ist violett und sitzt in der Kirche ganz vorne?
– eine Frommbeere

Auf ein «einsame Herzen»-Inserat schickt der Schwule ein Foto von seinem kleinen Freund, die Lesbe eines ihrer Katze …
thanks to Rosemary

Leiden an der Religion
Im Namen Gottes wird unsere Leiblichkeit verteufelt.
Im Namen Gottes werden wir mit Schuldgefühlen und Angst beladen.
Im Namen Gottes werden anders Denkende und anders Glaubende herabgesetzt.
Im Namen Gottes werden anders Fühlende und anders Liebende ausgegrenzt.
Im Namen Gottes werden Kulturen zerstört.
Im Namen Gottes werden Kriege geführt.
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht missbrauchen; denn der Herr lässt den nicht ungestraft, der seinen Namen missbraucht.
Gelesen im «Kreuzweg durch Basel» 2003

Woran erkennt man, wenn ein dummer Mensch dement wird?
«Lexi» im Film «Eine Hochzeit zu Dritt».

Du wirst immer wieder die Erfahrung machen, dass ein Mensch in deinem Leben einen anderen Stellenwert hat als du in seinem.

So lange währt keine Nacht, dass es nicht tagt!
Shakespeare

Liebe ist das einzige, was wächst, indem wir es verschwenden.
Ricarda Huch

Man bedarf der anderen, um sich selbst zu werden.
Paul Valéry


The ability to speak several languages is an asset, but the ability to keep your mouth shut in any language is priceless.

Die Fähigkeit, mehrere Sprachen zu sprechen, ist ein Vorzug, aber die Fähigkeit, den Mund in jeder Sprache zu halten, ist unbezahlbar.


Creativity is allowing yourself to make mistakes.
Art is knowing which ones to keep.
(Scott Adams)

Kreativität ist es, sich selber zu erlauben, Fehler zu machen.
Kunst ist es zu wissen, welche zu behalten sind.


Bevor du hinausgehst, um die Welt zu verbessern, geh dreimal durch dein eigenes Haus
Chinesisches Sprichwort

Das Denken ist das Selbstgespräch der Seele.
Plato

Du kannst dir nicht aussuchen, wie oder wann du stirbst, aber du kannst bestimmen, wie du jetzt leben willst.
Sybille


Was ihr auch tut, nie dürft ihr so tief sinken, den Kakao, durch den man euch zieht, auch noch zu trinken.

Ein Mensch bleibt so lange weise, wie er die Weisheit sucht, sobald er glaubt, sie gefunden zu haben, wird er zum Narren.
Talmud

Der Traum konservativer Kreise: Christ®

Sicher ist, dass nichts sicher ist. Selbst das nicht.
Joachim Ringelnatz

Wir leben alle unter demselben Himmel,
aber wir haben nicht alle denselben Horizont.
Konrad Adenauer, dt. Bundeskanzler, 1876-1967

Alle Menschen sind klug: die einen vorher, die anderen nachher.

Wenn du die Menschen beurteilst, hast du keine Zeit, sie zu lieben.
Mutter Teresa, Ordensgründerin

Vorurteil = erfahrungsresistente Einstellung
Kalenderspruch, Peter Cerwenka

«Ewiger Frieden» passt nur als Aufschrift auf einen Grabstein.

Wenn Michelangelo heterosexuell gewesen wäre, hätte er die Sixtinische Kapelle mit einer Rolle Weiss angestrichen.
Rita Mae Brown

Der geistige Horizont ist der Abstand zwischen Stirn und Brett
Manche Menschen haben einen geistigen Horizont mit Radius null, das nennen sie dann Standpunkt …

«Unser Gott wohnt in uns.
Und der einzige Weg, eins mit jenem Gott zu werden,
besteht darin, dass wir eins mit unserem wahren Selbst werden.»
Maurice Blondel

Die zehn Gebote sind deshalb so kurz und verständlich, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission entstanden sind.
Charles De Gaulle

Der Mensch muss ein Schutzengel der Erde werden.
Leonardo Boff

Wer schnell lebt, ist früher fertig
WC-Spruch

«Homosexuelle», sagt Ahmed, «sind genauso spiessig, einfältig, individuell oder weltgewandt, wie Heteros, aber sie zeigen mehr Gefühl.»
(aus: Stern, Nr. 33/91)

Je älter man wird, desto mehr ähnelt die Geburtstagstorte einem Fackelzug.
Catherine Hepburn

Lieber ein abenteuerliches Scheitern, bei dem ich noch etwas lernen kann, als ein langweiliger status quo, bei dem ich langsam verblöde.
Banji

Denke nicht zu oft an das, was dir fehlt, sondern an das, was du hast.
Marc Aurel

Prüde Leute haben eine schmutzige Phantasie
Jonathan Swift

Die Steigerung von „schlecht“?
„Gut gemeint“!
Dörthe

Das Leben ist viel zu kurz, um nicht lesbisch zu sein!
Silvia, Boldern 2002

Es sagte doch ein Psychiater: «Alle meine homosexuellen Patienten sind krank.»
Es ging lange, bis ein Kollege sagte: «Meine heterosexuellen auch!»
«Widerspruch» im Forum von jesus.de

Religion ist, was wir daraus machen.
Dr. Michael Blume in Hossa Talk #77 vom 3. September 2017

Ein Wanderer bittet, in einem Kloster einmal übernachten zu dürfen. Er ist willkommen und die Mönche zeigen ihm seine Klosterzelle. Der Wanderer sieht sich in dem karg möblierten Raum erstaunt um und fragt: «Wo sind denn die Möbel?» Die Mönche antworten mit einer Gegenfrage: «Wo sind denn IHRE Möbel?» Antwortet der Wanderer: «Aber ich bin doch nur auf der Durchreise» «Eben, wir auch», antworten die Mönche.

Ich hasse den Ausdruck Homophobie, es ist keine Phobie, du hast keine Angst. Du bist einfach nur ein Arschloch.
Morgan Freeman zugeschrieben

Gute Fernsicht heut
Mer sieht ganz deutlich
Mit´m blossen Aug´
S´ Brett vorm Kopf.
Harald Hurst zitiert von Siegfried Zimmer bei Worthaus.

Je engstirniger, je kleiner, je schmalhorizontiger der Standpunkt eines Menschen ist – umso unnachgiebiger wird er vertreten.
Kurt Tucholsky in Weltbühne 1927


Wahre Befriedigung erhält man nur selten durch Sex,
aber immer durch die Gewissheit, einen anderen Menschen glücklich gemacht zu haben!

Ein nackter Mensch als solcher ist erst mal nur etwas Schönes.
– Unanständig wird er erst durch die Gedanken seiner Betrachter!

Eine intelligente Frau erkennt man daran, dass sie lesbisch ist!
Gefunden bei Thomas Numberger


Der Teufel steckt…

Ein Dialogsplitter in einem Forum
Die grösste Lüge des Teufels ist die, dass die Leute glauben, er wäre nicht existent

Nee! Die grösste Lüge des Teufels ist die, Christen (eigentlich seine schärfsten Gegner) einzureden, er stecke in vollkommen lächerlichen Dingen wie Stimmen im Ohr, Zweifeln, schwarzen Katzen und so was.
Während die frommen Christen sich hinstellen und wie die Kaninchen vor der Schlange verzweifelt auf irgendwas Lächerliches gucken, kann er in Ruhe und vollkommen ungestört von uns seine Arbeit machen: in Afghanistan, im Irak, in den Hallen, in denen Kinder zu Hungerlöhnen Teppiche knüpfen und deine Kleider nähen, auf den Kaffeeplantagen der Welt, in den Hungergebieten dieser Welt …


Pfarrer und Philosoph

Ein Philosoph und ein Pfarrer streiten sich darum, welcher der beiden von ihnen vertretenen Disziplinen der höhere Rang zukomme.
Spöttisch meint der Pfarrer: «Philosophie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die es gar nicht gibt.»
Darauf antwortet der Philosoph: «Theologie ist, als ob jemand in einem dunklen Raum ebenfalls mit verbundenen Augen eine schwarze Katze sucht, die gar nicht da ist, und plötzlich ruft: ‹Ich hab’ sie!›»


Theologen unter sich

Kardinal Ratzinger, Richard Rohr und Eugen Drewermann fahren mit dem Ruderboot auf dem See Genezareth. Draussen geht ihnen das Bier aus. Da bietet Drewermann an, zu Fuss über den See zu gehen und ein paar Flaschen zu holen. Gesagt, getan.
Doch der Tag ist heiss und bald ist das Bier wieder aus – diesmal geht Richard Rohr über den See und kommt bald darauf mit dem Arm voll Bierflaschen zurück. Als die zu Ende sind, ist die Sache klar: Kardinal Ratzinger wird zum Getränkeholen aufgefordert. Er tritt aus dem Boot auf das Wasser – und geht unter wie ein Stein. Die beiden anderen sehen sinnend den aufsteigenden Bläschen nach, und Drewermann sagt: «Wir hätten ihm sagen sollen, wo die Steine liegen.»
Darauf Richard Rohr: «Welche Steine?»
Nach einer halben Stunde steigt plötzlich Ratzinger aus dem See auf, in den Händen ein (durch den Gang auf dem Seeboden) wunderschön gekühltes Biertragerl. Darauf Drewermann, bewundernd: «So wie er kann einfach keiner im Untergrund arbeiten!»


Johannes Paul II.

Gott fragt Papst Johannes Paul II., wann er denn die Pille als Verhütungsmittel erlauben würde. Der Papst antwortet: «Solange ich Papst bin, wird das nicht geschehen!»

Nach ein paar Wochen Schweigen fragt Gott den Papst, wann er den Zölibat abschaffen würde. Der Papst antwortet: «Solange ich Papst bin, wird das nicht geschehen!»

Wieder nach einer Zeit des Schweigens fragt der Papst Gott: «Wann wird wieder ein Pole Papst?» Darauf Gott: «Solange ich Gott bin, nicht mehr!»


Das musste einmal gesagt werden

Das Leben auf der Erde ist teuer, aber eine jährliche Reise um die Sonne ist inbegriffen.

Wie lange eine Minute dauert, hängt davon ab, auf welcher Seite der Badezimmer-Tür du stehst.

Geburtstage sind gut für dich, je mehr du hast, umso länger lebst du.

Das Glück kommt durch Türen, von denen du nicht einmal weisst, dass du sie offengelassen hast.

Hast du schon einmal bemerkt, dass Leute, die zu spät kommen, viel lustiger sind, als diejenigen, die auf sie gewartet haben?

Einige Fehler machen zu viel Spass, um sie nur ein Mal zu machen.

Weine nicht, weil es vorbei ist, sondern lächle, weil es geschehen ist.

Wir könnten von den Zeichenstiften viel lernen: Einige sind spitz, einige hübsch, andere stumpf, einige haben sonderbare Namen, und alle sind von unterschiedlicher Farbe, aber sie alle liegen freundlich in der gleichen Schachtel.

Habe einen wunderbaren Tag und die Gewissheit, dass jemand, der denkt, du seiest grossartig, heute an dich gedacht hat.


Dyba…

«Schwule Männer sind doch wahrlich verirrte Seelen. Was sie tun, ist abartig und kann unmöglich dem entsprechen, was Gott vom Menschen fordert.
Mein Rat: Sie sollen den Arsch zusammenkneifen und sich besinnen.»

«Verfassungsrechtlichen Anspruch auf die Fürsorge der Gemeinschaft gibt das Grundgesetz den Müttern. Von importierten Lustknaben zum Beispiel ist nicht die Rede.»

«Vor 20 Jahren waren wirklich nur Geistesgestörte der Ansicht, Gleichgeschlechtliche könnten eine Familie bilden.»

«Wir werden entweder von unreifen Regierungsunfähigen regiert oder von ausgelaugten Zukunftsfähigen oder von einer Kombination aus beiden.»

Johannes Dyba (damals Bischof in Fulda) 1929 – 2000
Es gibt heute noch Leute, die behaupten, er sei in «der Familie» gewesen.
Das zweite Zitat findet sich in einem Spiegel-Interview zum Lebenspartnerschaftsgesetz, kurz darauf wurde er in einen anderen Chor berufen …


  • Das Leben könnte so schön sein, wenn man nicht sterben müsste.
  • Freiheit ist keine Sache des Raumes, sondern der Seele.
  • Heiden sind daran zu erkennen, dass sie ihre religiösen Bedürfnisse im Wald verrichten.
  • Der Pessimist findet zu jeder Lösung das passende Problem.
  • Früher hatten Eltern etwa 4 Kinder, heute haben Kinder etwa 4 Eltern
  • Feinde sind oft treuer als Freunde.

Banji …  (bei Jesus.de)


Letzte Worte…

  • eines Bettnässers: «Mach mal die Heizdecke an.»
  • eines Heimwerkers: «Wenn das hier Minus ist, muss das hier Plus sein …»
  • einer Blondine im Flugzeug: «Guck mal, Honey, mit meinem Handy kann ich die Landeklappen bewegen …»
  • eines U-Boot-Kapitäns: « Wir sind oben, du kannst aufmachen …»
  • eines Bärenjägers: «Na, Kleines, wo ist denn deine Mami ?»

Banji im Forum von Jesus.de


Ein Mensch betrachtete einst näher
die Fabel von dem Pharisäer,
der Gott gedankt voll Heuchelei,
dafür, dass er kein Zöllner sei.
«Gottlob», rief er in eitlem Sinn
«dass ich kein Pharisäer bin.»
Eugen Roth

Pharisäer: Einer der auf das Leben anderer Menschen herabblickt und ihnen das Recht abspricht, in ihrem Anders-sein genauso von Gott angenommen zu sein wie die Rechtgläubigen.
Jesus hat dieses Denken aufs Schärfste verurteilt.
«Banji» im Forum von jesus.de


Wenn die Apokalypse wegen Auschwitz, dem armenischen Genozid, den Völkermorden in Ruanda u.s.w.. nicht gekommen ist, wird sich Gott in Fragen einer gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaft nicht gleich in Unkosten stürzen ….
Hängt doch mal endlich das Problem ein bisschen tiefer ………
«Banji» in einem Forum von «jesus.de» zum Thema «Segnung von Homosexuellen in der Kirche»

Aber ein Gutes hat die Diskussion hier. Ich kann mir mein Haargel sparen, weil mir den ganzen Tag die Haare zu Berge stehen … grins
«Bruder Jo» in einem ähnlichen Thread im gleichen Forum etwas später.


Was ist eine Kirche ohne Sünder?

Leer!

Oder voller Heuchler …


Es ist nie zu spät für eine unglückliche Kindheit.
Es ist auch nie zu spät für eine glückliche Kindheit.
Ihre Kindheit ist aber vor allem eins: Vergangenheit.
Ob und wie die Vergangenheit Ihre Gegenwart beeinflussen soll, entscheiden allein Sie.
Joschka Breitner, «Das innere Wunschkind»


Berlin-Brandenburg 1991

Die Ausgrenzung homosexuell geprägter Menschen hat in unserer Gesellschaft eine lange, leidvolle Vorgeschichte. Wir bedauern, dass daran auch die christliche Kirche eine erhebliche Mitschuld trägt. Das Schweigen von Christen in der Nazizeit zu der Ermordung Homosexueller in den Konzentrationslagern ist ein Teil dieser Mitschuld. Deshalb haben wir allen Anlass, aus dieser Geschichte zu lernen. Toleranz ist geboten, gerade auch gegenüber dieser Minderheit. Wir bitten daher unsere Gemeinden, homosexuelle Mitchristen als Schwestern und Brüder anzunehmen. Wir appellieren an die Menschen in unserem Land, Toleranz gegenüber den homosexuellen Mitbürgern zu üben und ihnen die Furcht vor Verunglimpfung zu nehmen, damit sie ihre geschlechtliche Prägung nicht verleugnen müssen.
Die Kirchenleitung der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg am 2. August 1991


Ein König hatte zwei Söhne. Als er alt wurde, überlegte er, wer von beiden am besten für den Thron geeignet sei. Er stellte ihnen eine Aufgabe. Jeder von ihnen bekam fünf Silberstücke, und der König sagte: «Füllt mit diesem Geld die königliche Audienzhalle bis zum Abend. Womit, das ist eure Sache.»

Der älteste Sohn machte sich sofort auf den Weg. Er kam an einem Feld vorbei, wo gerade Zuckerrohr geerntet und ausgepresst wurde. Das leere Zuckerrohr lag zuhauf am Feldrand. Er dachte sich: Damit werde ich die Halle füllen. Schnell hatte er die Arbeiter angeheuert, und sie schafften für die fünf Silberstücke das ausgepresste Zuckerrohr dorthin. So wurde die Halle bald bis oben hin voll, und er ging freudestrahlend zu seinem Vater: «Ich habe die Aufgabe erfüllt. Mach mich zu deinem Nachfolger.» Der Vater aber zögerte: «Noch ist es nicht Abend. Wir müssen noch warten.»

Als die Dämmerung übers Land einbrach, kam der jüngere Sohn zurück. Er sah, was in der Schlosshalle geschehen war. Er sagte: «Schafft das leere Stroh weg.» So geschah es. Dann stellte er eine Kerze mitten in die Halle und zündete sie an. Ihr Licht erfüllte den ganzen Raum bis in den letzten Winkel.

Der Vater sagte: «Du sollst mein Nachfolger sein. Dein Bruder hat fünf Silberstücke ausgegeben, um die Halle mit nutzlosem Zeug zu füllen. Du hast nicht einmal ein Silberstück gebraucht und hast sie mit Licht erfüllt. Du hast sie mit dem erfüllt, was die Menschen brauchen.»

aus den Philippinen