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Bibeln oder Bücher und Texte über sie

Was glaubte Jesus?

Ruth Lapide erzählt in der ihr eigenen Art und Weise über die Geschichten und Menschen der Bibel. Es geht jedoch nicht um das Alte Testament, das in weiten Teilen ja auch für sie als Jüdin eine entscheidende Rolle spielt, sondern sie setzt sie sich hier als eine der wenigen jüdischen Neutestamentlerinnen mit den Geschichten und Menschen um Jesus auseinander und kommt zu überraschenden Ein- und Ansichten.

Was glaubte Jesus? Book Cover Was glaubte Jesus?
Ruth Lapide, Henning Röhl
Theologie allgemein
Kreuz-Verlag, Stuttgart
2007
200
978-3783125894

Zürcher Bibel

Die Zürcher Bibel geht auf Huldrych Zwingli und seinen Übersetzerkreis zurück. Ab 1524 erschienen verschiedene Ausgaben der fortlaufenden Übersetzung, die schliesslich 1531 mit dem Druck der Deutschen Foliobibel, der sogenannten Froschauerbibel, ihren krönenden Abschluss fand. Auch in den folgenden Jahrhunderten wurde die Zürcher Übersetzung immer wieder revidiert; von 1907 bis 1931 wurde sie nach dem Grundtext neu übersetzt. Wegen ihrer nüchternen, klaren Sprache und ihrer Nähe zum Urtext wurde sie zum Klassiker.In den vergangenen 75 Jahren aber hat sich in der Sprache, in der religiösen Welt wie in der theologischen Forschung viel bewegt. Deshalb beschloss die Synode der Evangelisch-reformierten Kirche Zürich 1984, eine Neuübersetzung in Auftrag zu geben: eine wissenschaftlich zuverlässige und sprachlich sorgfältige Übersetzung für die Gegenwart, verwendbar in Gottesdienst und Unterricht. Die Neuübersetzung der Zürcher Bibel ermöglicht heutigen Leserinnen und Lesern das Verständnis biblischer Texte, legt sie aber nicht auf eine bestimmte Interpretation fest. Sie macht die biblischen Texte zugänglich als Texte, die aus einer vergangenen Zeit in unsere Zeit hinein sprechen. Und sie bringt die Bibel nahe als Grundbuch christlichen Glaubens und als literarischen Text, der über den Alltag und das Alltägliche hinausweist.

Hinweis: Das ist eine mögliche Ausgabe der Zürcher Bibel, die Auswahl ist gross.

Zürcher Bibel Book Cover Zürcher Bibel
Bibelausgaben
Verlag der Zürcher Bibel
2009
1339
978-3-85995-240-9

Bibel in gerechter Sprache

Diese Bibelausgabe erschien am 31. Oktober 2005, schon vorher wurde das Projekt kontrovers diskutiert.
Info: www.bibel-in-gerechter-sprache.de

Warum eine Bibel in gerechter Sprache?
Stellen Sie sich vor:
Sie schlagen Ihre Bibel auf und können im Wortlaut entdecken, es gab sie,
die Jüngerin,
die Apostelin,
die Diakonin…
Sie lesen in Ihrer Bibel und können sicher sein,
hier wird ernst genommen, dass Jesus Jude war.
Die Bibel in gerechter Sprache ist das Buch der Bücher für das neue Jahrtausend auf der Höhe der derzeitigen Forschung, so verständlich wie möglich.

Diese Bibel fordert heraus zur eigenen Stellungnahme und ermöglicht diese.

Es gibt mehrere Ausgaben, auch EBook und CD, bitte selber nachschauen.

Bibel in gerechter Sprache Book Cover Bibel in gerechter Sprache
Ulrike Bail, Frank Crüsemann, Marlene Crüsemann
Bibelausgaben
Gütersloher Verlagshaus
2006
2400
3-579055-00-3

Die Volxbibel

Kaum eine moderne Bibelübersetzung hat in den vergangenen Jahren so viel Aufsehen erregt wie die Volxbibel – das religiöse Kultbuch in der Sprache des 21. Jahrhunderts. Und nur wenige Bibeln haben sich so gut verkauft: Mittlerweile liegt die Gesamtauflage aller drei Bände bei 250 000 Exemplaren!

Bei amazon.de werden viele verschiedene Ausgaben aufgeführt, bitte selber nachschauen und auswählen.

Ob man diese Bibelausgabe ernst nehmen kann, muss jeder für sich selber entscheiden. An manchen Stellen ist die Sprache erfrischend „unbiblisch“ und bringt die Sache auf den Punkt.
Ich habe in Bibelarbeiten diese Ausgabe gern der BigS und anderen Übersetzungen gegenüber gestellt und vergleichen lassen. Mit interessanten Ergebnissen.

Textbeispiele findet Ihr bei wiki.volxbibel.com

Die Volxbibel Book Cover Die Volxbibel
Martin Dreyer
Bibelausgaben
Volxbibel Verlag ICMedienhaus
2008 und später
978-3-629-01101-5
9783629320513

Kennen Sie Jakob, den Starkoch?

Noch mehr ungewöhnliche Einblicke in die Bibel

Königstöchter und Mauerblümchen, Gurus und betrunkene Gerechte – auch im zweiten Band enthüllen Ruth Lapide und Walter Flemmer Amüsantes und Verblüffendes über die Gestalten des Alten Testaments. Lot und Aaron, Noah und die Königin von Saba, sie alle werden hier porträtiert und beleuchtet, dass man die Geschichte so schnell nicht mehr vergisst. Und auch dieses Mal gilt: Lesespaß garantiert.

Kennen Sie Jakob, den Starkoch? Book Cover Kennen Sie Jakob, den Starkoch?
Ruth Lapide, Walter Flemmer
Theologie allgemein
Kreuz-Verlag, Stuttgart
2003
220
3-783123-20-8

Kennen Sie Adam, den Schwächling?

Ungewöhnliche Einblicke in die Bibel

Keine Vorzeige-Schäfchen, sondern ein bunter Haufen Leute mit höchst menschlichen Schwächen und Stärken – so stellen uns Ruth Lapide und Walter Flemmer das Personal des Alten Testaments vor. Nie zuvor wurden biblische Gestalten so witzig und eindrücklich portraitiert. Lesespass garantiert !

Kennen Sie Adam, den Schwächling? Book Cover Kennen Sie Adam, den Schwächling?
Ruth Lapide, Walter Flemmer
Theologie allgemein
Kreuz-Verlag, Stuttgart
2003
280
3-783122-24-4

Wer war Schuld an Jesu Tod?

Wer trug vor 2000 Jahren die Verantwortung für die Hinrichtung des Jesus von Nazareth? Pinchas Lapide geht es um eine längst überfällige Klarstellung problematischer neutestamentlicher Texte und mißverstandener christlicher Glaubensaussagen in der Kirchengeschichte bis auf den heutigen Tag. Dabei kommt er zu überraschenden Ergebnissen. Der bekannte jüdische Neutestamentler legt hier eine Untersuchung vor, die sich sowohl als theologische als auch historische und juristische Rehabilitation versteht, um ein neues biblisches Verstehen zwischen Juden und Christen zu fördern, „die so lange, so unnötig und so folgenschwer gegeneinander geglaubt und aneinander vorbeigelebt haben“.
(Klappentext)

Wer war Schuld an Jesu Tod? Book Cover Wer war Schuld an Jesu Tod?
Pinchas E. Lapide
Theologie allgemein
Gütersloher Verlagshaus
1987
3-579014-19-6

Von Kain bis Judas

Wer von seiner eigenen Schuld ablenken will, weist auf die anderen. Ob Ausländer, Menschen anderer Hautfarbe, Andersgläubige: Sie dienen als Sündenböcke. Pinchas Lapide geht in seinem neuen Buch umstrittenen, oft zwielichtigen Gestalten der Bibel nach und zeigt, daß die christliche Auslegungstradition deren heutige Entstellung prägt. Er löst diese Gestalten aus der vielfachen Übermalung und Fixierung und zeigt ihre menschlichen Seiten und die Motivation ihres Handelns. Darüber hinaus befaßt er sich mit dem Zugang des Judentums zu Schuld, Kollektivschuld und Vergebung. Insbesondere aber betont Lapide die Geborgenheit des Bibelmenschen von der Wiege bis zur Bahre dank einer Theologie des Gottvertrauens.
(Klappentext)

Von Kain bis Judas Book Cover Von Kain bis Judas
Pinchas E. Lapide
Theologie allgemein
Gütersloher Verlagshaus
2004
123
3-579014-39-0

Er wandelte nicht auf dem Meer

Ein jüdischer Theologe liest die Evangelien

Lapide stellt die in diesem Band von ihm behandelten Schilderungen und Aussagen der Evangelien in den Zusammenhang der jüdischen Zeitgeschichte, Umwelt und Auslegungstradition und verhilft dem christlichen Leser zu einem besseren Bibelverständnis. Auf neue lernt der christliche Bibelleser an der Hand des jüdischen Gelehrten Pinchas Lapide vertraute Texte des Neuen Testamentes besser verstehen. Die bekannte Geschichte vom „Seewandeln Jesu“, das Wort vom neuen Wein in alten Schläuchen, das Vaterunser, die letzten Worte Jesu am Kreuz und die biblische Rede vom Leiden des Gottesknechts erfahren hier eine Interpretation, die den in der christlichen Theologie üblichen Auslegungen neue Akzente hinzufügt, ja sie zum Teil widerlegt. Pinchas Lapide, geboren 1922, Professor Dr. ist jüdischer Theologe und Religionswissenschaftler. Er war Institutsleiter an der Bar-IlanUniversität (Israel) und hatte Gastprofessuren an theologischen Fakultäten in Deutschland und in der Schweiz inne. Zahlreiche Veröffentlichungen zu Problemen des Neuen Testaments und zum jüdischchristlichen Dialog. Lapide lebt in Frankfurt am Main.

Er wandelte nicht auf dem Meer Book Cover Er wandelte nicht auf dem Meer
Pinchas E. Lapide
Theologie allgemein
Gütersloher Verlagshaus
1984
3-579014-10-2