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Berichte zur Ex-Gay und Ex-ex-Gay Bewegung

Boy Erased – Der verlorene Sohn

boy erased - der verlorene sohnDER VERLORENE SOHN erzählt die ergreifende und wahre Geschichte des neunzehnjährigen Jared (Lucas Hedges), der in einem Baptistenprediger-Haushalt in den amerikanischen Südstaaten aufwächst. Als sein streng gläubiger Vater (Russell Crowe) von der Homosexualität seines Sohnes erfährt, drängt er ihn zur Teilnahme an einer fragwürdigen Reparativtherapie. Vor die Wahl gestellt, entweder seine Identität oder seine Familie und seinen Glauben zu riskieren, lässt er sich notgedrungen auf die absurde Behandlung ein. Seine Mutter (Nicole Kidman) begleitet Jared zu der abgeschotteten Einrichtung, deren selbst ernannter Therapeut Viktor Sykes (Joel Edgerton) ein entwürdigendes und unmenschliches Umerziehungsprogramm leitet.

Basierend auf dem gefeierten, autobiografischen Roman Boy Erased von Garrard Conley, erzählt das starbesetzte Drama eindrucksvoll von den erschütternden Zuständen im Bible Belt der USA. Und vom mutigen Kampf eines jungen Mannes gegen Homophobie und für ein selbstbestimmtes Leben.   

Titel: Boy Erased - Der verlorene Sohn
Genre: Videos, Filme
Regie: Joel Edgerton
Darsteller: Lucas Hedges, Nicole Kidman, Russell Crowe, Joel Edgerton, Joe Alwyn
Verlag: Universal Pictures Germany GmbH 2019
EAN/ASIN Video: 5053083181307 (DVD) 5053083181321 (Blue-ray)

Gutmütige Mamas und Papas wollen den Schwulen helfen

Die Ex-Gay-Bewegung schwappt aus den USA nach Deutschland.

Ein Bericht von Jens Lang

Während der Grossteil der Gesellschaft im Jahr 2000 diskutiert, ob lesbische und schwule Paare in der Bundesrepublik die Möglichkeit erhalten sollen, ihre Beziehung amtlich zu registrieren, sind viele homosexuelle Menschen noch gar nicht so weit, eine Partnerschaft überhaupt auch nur eingehen zu wollen. Gerade zu Beginn des Coming-Out-Prozesses wünschen sich noch immer viele, nicht schwul oder lesbisch zu sein. Das gesellschaftliche Klima hat sich in den letzten Jahren bedeutend verändert, aber die Angst vor dem Unbekannten, vor dem die Eltern und das Umfeld warnen, ist geblieben.

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Spitzer-Studie wird offiziell begraben

Vom ExGay-Observer (22. Mai 2012, damit er nicht verloren geht.)

Dr. Robert Spitzer hat sich nun schlussendlich für das Veröffentlichen seiner „Studie“ entschuldigt. In seiner Studie versuchte er anhand von 200 Befragten, einen Zusammenhang herzustellen zwischen Konversionstherapien (Umpolungstherapien) und einem damit verbundenen „Erfolg“ zur „Heilung“. Bis heute gilt die Spitzer-Studie als Beleg für viele fundamentalistische christliche Organisationen, dass Homosexuelle in einer Umpoltherapie Aussicht auf Erfolg hätten, um von ihrer Homosexualität wegzukommen.

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