Schlagwort-Archive: Homosexualität

Beiträge zum Thema Homosexualität

Der erste Stein

Als homosexueller Priester gegen die Heuchelei der katholischen Kirche

»Wenn jemand homosexuell ist und Gott sucht und guten Willens ist, wer bin ich, über ihn zu richten?« Diese Worte von Papst Franziskus liessen die Welt aufhorchen und viele homosexuelle Priester Hoffnung schöpfen. Doch ein grundlegender Wandel in der Haltung der katholischen Kirche gegenüber Homosexualität lässt weiter auf sich warten. Umso mehr Wirbel verursachte das Coming-out des hochrangigen polnischen Priesters Krzysztof Charamsa im Oktober 2015. Charamsa lehrte an der Gregoriana und war Mitglied der Kongregation für die Glaubenslehre. Charamsa, der mit einem Mann zusammenlebt, wählte bewusst den Zeitpunkt kurz vor Beginn der Familiensynode im Vatikan, um auf das »unmenschliche« Verhältnis der Kirche zu Homosexuellen hinzuweisen und auf die Tatsache, dass der Klerus in weiten Teilen homosexuell sei. In seinem Buch berichtet Charamsa von seinem persönlichen Werdegang und seiner Kirchenkarriere, eröffnet erschreckende Einblicke in den Alltag von kirchlicher Ausbildung und Klerus, beschreibt die Absurdität von Doktrinen und Vorschriften wie dem Zölibat. Dabei greift er immer wieder die homophoben Strukturen der katholischen Kirche an. Sein Coming-out wird für ihn zur grossen Befreiung. Seine persönliche Geschichte ist die Geschichte „einer Kirche, die besessen ist vom Sex, die der Sex krank macht.“

Der erste Stein Book Cover Der erste Stein
Krzysztof Charamsa
Kirche
Bertelsmann
2017
Gebunden
320
978-3-570-10327-2
9783641206734 / B01N0NS6BW

Der heilige Schein

Als schwuler Theologe in der katholischen Kirche

David Berger ist schwul. Führende Kirchenvertreter nutzen seine sexuelle Orientierung, um ihn auf Spur zu halten. In diesem Buch deckt der hochrangige Theologe auf, was sich in den erzkonservativen Kreisen der katholischen Kirche abspielt. Ein Insiderbericht, der aufrüttelt und einen Schlüssel zu den Skandalen in der katholischen Kirche liefert.

Der heilige Schein Book Cover Der heilige Schein
David Berger
Kirche
Ullstein Verlag
2012
Taschenbuch
304
978-3-548-61098-6
9783843707701 / B00FQK1I8W

Was auf dem Spiel steht

„Gibt es Massstäbe, an denen man Religionen oder Weltanschauungen messen kann?“, fragte mich mal ein Konfirmand. Ich überlegte etwas und prägte dann folgendes Kriterium, das ich nachher noch häufig in Konf- oder Reliklassen wiederholte: „Fragt einfach: Wie ist die Stellung der Frau? Und: Wie gehen sie mit Juden und mit Homosexuellen um? Wenn die Frau gleichberechtigt und nicht biologistisch verengt gesehen wird, wenn Juden und Homosexuelle ihren Platz haben und gleichgestellt sind, dann wisst ihr, dass ihr es mit einer reifen, guten Religion oder Weltanschauung zu tun habt.“ Noch heute bin ich überzeugt, dass diese drei Fragen den Lackmustest für Toleranz und Menschlichkeit darstellen. Die drei Kriterien bilden die Mängel oder Fehler von Weltdeutungen ab, die Menschen auf ihren Wert in der Fortpflanzung reduzieren, die bereit sind, verbale oder reale Gewalt anstatt Argumente einzusetzen und Religion mit Macht verwechseln; im Fall von Schrift-Religionen kommt dann noch die Art der Auslegung hinzu: Literarisch ehrlich, historisch-kontextuell oder monolithisch-eklektisch. Einfacher gesagt: Wissen die Gläubigen, dass ihre „heilige Schrift“ nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen in Jahrtausende alten Prozessen geschrieben wurden und betrachten sie sie das Ganze von Ihrem Kern her oder brechen sie Teile oder einzelne Passagen heraus, wie aus einem Steinbruch, um damit Ehebrecherinnen oder sonstige Übeltäter zu steinigen.

Wenn man auf die Geschichte der der Schriftreligionen, insbesondere des Christentums blickt, dann fällt eine verhängnisvolle Fixierung auf die Sexualität auf. Zu keinem anderen Thema haben sich die Kirchen so häufig und brachial vernehmen lassen, wie zu dem, was zwei Menschen im trauten Heim unter der Bettdecke tun. Dabei hätte es in der Kirchengeschichte wahrlich andere Themen zum Warnen oder Mahnen gegeben. Die Sexualität scheint – dies ein Deutungsversuch – in besonderer Weise der heiligen Flamme zu entsprechen, die seit dem Dornbusch bis zum ersten Pfingsten zwischen Sinaj, Jerusalem und Rom brannte. Die „richtige“ Sexualität wurde geheiligt und die falsche verteufelt. Eine ähnliche Hassliebe verbindet das Christentum einzig mit dem Judentum. Was der jüdische deutsche Politiker Walter Rathenau über seine eigene Lebenserfahrung als Jude schrieb, könnte jeder junge Schwule, jede junge Lesbe, eins zu eins als homosexuelle Person wiederholen: „In den Jugendjahren eines jeden Juden gibt es den schmerzlichen Augenblick, an den er sich zeitlebens erinnert: wenn er sich zum ersten Mal voll bewusst wird, dass er als Mensch zweiter Klasse in die Welt getreten ist, und dass keine Tüchtigkeit und kein Verdienst ihn aus dieser Lage befreien kann.“

Um gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei Erwachsenen in irgendeiner Weise beurteilen zu können, müsste die Bibel über konstitutionelle und partnerschaftliche Homosexualität, wie wir sie heute kennen, irgendetwas aussagen. Das tut sie aber nicht. Sie kennt zwar 7 (!) von 31170 Versen, die einschlägige genitale Handlungen verurteilen, sagt aber nichts, was relevant sein könnte für eine aufgeklärte, heutigem Denken entsprechende Stellungnahme von Kirchen zu gleichgeschlechtlich Liebenden und Lebenden. Von Jesus und in den Evangelien ist übrigens gar nichts bekannt zu diesem Thema!

Bei christlicher Rede über gleichgeschlechtlich Liebende steht einiges auf dem Spiel: Das Verständnis von Bibelauslegung, das Verhältnis zur eigenen Sexualität und Körperlichkeit, das Verständnis von Ehe und Partnerschaft und letztlich auch das Menschen- und Weltbild.

Ich bin überzeugt, dass die christlichen Kirchen bei Schwulen und Lesben vieles wieder gutzumachen haben, da sie für deren öffentliche Diskriminierung und Schädigung an Leib und Leben mitschuldig sind. Die evangelische Berlin-Brandenburgische Kirche hat als erste 1990 ein Schuldbekenntnis gewagt, in dem sie bewusst auch sprachlich die Nähe zum Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirchen 1945 suchte und ihre Mitschuld an der Vernichtung des Lebens von zehntausenden homosexuellen Männern während des Nationalsozialismus durch ihr Schweigen bekannte und zu einem kirchlichen und theologischen Handeln aufrief, das solche Strukturen von Unterdrückung in Zukunft verunmögliche. Ähnlich klingt der Beschluss der Synode der reformierten Kirche St. Gallen: „Weil die christlichen Kirchen in der Vergangenheit (…) eine schwere Schuld gegenüber homosexuell orientierten Menschen auf sich geladen haben, sollten sie diese auch darin unterstützen, wenn sie im Zivilgesetzbuch explizit aufgenommen werden wollen. Die rechtliche Besserstellung homosexueller Paare (ist) auch aus einer christlichen Perspektive nicht nur vertretbar, sondern sogar wünschbar.“ Fast halbherzig wirkt dagegen die eigentlich mutig gemeinte Stellungnahme unserer Kantonalkirche von 1994, an der der Autor dieses Textes in einer Studiengruppe mitwirkte: „Ethische Forderungen eines gegenüber Gott und den Nächsten verantwortlichen Umgangs mit der Sexualität richten sich an Menschen mit homosexuellen und heterosexuellen Empfindungen gleichermassen. Wir achten homosexuelle Frauen und Männer als Mitglieder unserer Kirche, auch wenn bis heute in unserer Gesellschaft und auch innerhalb unserer Kirche unterschiedliche Auffassungen über Homosexualität bestehen. Abwertende Urteile haben keinen Platz.“ Und doch war dieses Papier der Grund dafür, dass die Lesbische- und Schwule Basiskirche Basel (LSBK) ungehindert in der Offene Kirche Elisabethen seit 25 Jahren ihre Gottesdienste feiern kann.

Frank Lorenz

Und GOTT sah, dass es sehr gut war

Katholische LSBT-Menschen aus Europa erzählen ihre Geschichten

„Die Geschichten der 34 LSBT-Katholik_innen in diesem Buch werden Ihr Leben verändern“, versichert Schwester Jeannine Gramick in ihrer Einleitung. Hier finden Sie 34 persönliche Geschichten zu sechs Themen: Familie, Ist der Katholizismus Heimat?, Ein religiöses Leben, Eine lange Reise, Bedeutende Erlebnisse und Einsatz für Verständnis und Akzeptanz. Die lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und die Autor_innen, die sich in die binäre Geschlechterordnung nicht einordnen können, sind zwischen 20 und 80 Jahren alt und leben in 13 europäischen Ländern: Albanien, Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Russland, Spanien und Tschechien. Diese Geschichten sollen leise oder laut gelesen werden und zwar von allen Menschen – religiös oder nicht, LSBT oder nicht. Die Autor_innen teilen ihre Geschichten darüber, LSBT und katholisch zu sein, um dazu beizutragen, Bewusstsein, Verständnis und Akzeptanz für LSBT-Katholik_innen zu fördern, und die Wege derer zu ebnen, die noch daran arbeiten, wie sie LSBT- und Katholisch-Sein gleichzeitig leben können.

Und GOTT sah, dass es sehr gut war Book Cover Und GOTT sah, dass es sehr gut war
Hazel Barnes, Sandra Taylor
Theologie und Homosexualität
Esuberanza
2016
Taschenbuch
224
978-9088830211 (Amazon)

Arbeitskreis Regenbogenpastoral im Bistum Basel

Seit dem Sommer 2016 gibt es im Bistum Basel neu den Arbeitskreis Regenbogenpastoral:

Egal, wen wir lieben und wie wir uns identifizieren – wir alle wollen angenommen sein. Ob wir homo-, bi- oder heterosexuell sind, ob das uns bei Geburt zugeschriebene Geschlecht wirklich unseres ist oder nicht, ein erfülltes Leben wünschen wir uns alle. Leben in Fülle wurde uns versprochen. Dieses möglich zu machen, sind wir gemeinsam auf dem Weg. Arbeitskreis Regenbogenpastoral im Bistum Basel weiterlesen

Echt Schwul – Echt Christ

Mein Ringen um Wahrheit

Hier handelt es sich um ein eindrückliches Tagebuch einer Reise, wo der Autor das Versagen der Programme der Veränderung oder der Unterdrückung der persönlichen sexuellen Identität sowie die geistliche, finanzielle, mentale und emotionale Verwüstung anprangert, die solche Programme verursachen können.
In den 1990er Jahren diente Jeremy im Vorstand von Exodus International Europe, einem Zusammenschluss von Ex-Gay-Organisationen. Jeremy wurde jedoch immer besorgter, als er herausfand, dass die erwarteten guten Früchte der ersehnten Veränderungen längerfristig nicht eintrafen. Obschon es den Anschein erweckte, dass niemand vorbereitet war, den Tatsachen in die Augen zu schauen, so wurde immer deutlicher, dass der Ex-Gay-Prozess nicht funktionierte. Die einzigen Menschen, denen es gut ging, waren diejenigen, die akzeptieren konnten, dass sie schwul waren und eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft finden und leben konnten.

Dieser rechtzeitig erschienene und aufrichtige Rechenschaftsbericht wird jedem, der offen ist, beides zeigen; die Liebe Christi und die Autorität der Heiligen Schrift, wie es geschehen kann, dass Evangelikale „schwulenfreundlich“ (gay-affirming) werden können und zum christlichen Glauben stehen können, so wie sie ihn bekommen haben.“

Es ist leicht für heterosexuelle, verheiratete Pastoren von homosexuellen Menschen ein zölibatäres Leben als die biblische Antwort zu fordern. Sie haben nie – im Gegensatz zu uns – diese schmerzhafte Einsamkeit über viele Jahre hinweg erfahren. Dass aber geistliche Leiter weiterhin schwule Menschen verurteilen, mehr wegen ihres persönlichen Ekels vor unserer Sexualität als wegen ihrer biblischen Überzeugung, ist zutiefst ungerecht.

Für diejenigen, die den Kampf von schwulen Christen wirklich verstehen möchten, werden von diesem Reisebericht fasziniert sein.

Echt Schwul - Echt Christ Book Cover Echt Schwul - Echt Christ
Jeremy Marks
Theologie und Homosexualität
RoperPenberthy Publishing Ltd UK
2016
E-Book
187
B01MEGQHBW

Das Regenbogen-Experiment

Sind Schwule und Lesben die besseren Eltern?

Regenbogenfamilien polarisieren. Viele verstehen sie als »Nein« zur traditionellen Familie, die sich allerdings selbst in der Krise befindet. Umso empörter der Aufschrei jener, die an ihr festhalten wollen. Aber auch diese Frage steht im Raum: Sind Schwule und Lesben vielleicht die besseren Eltern, weil ihre Kinder Wunschkinder sind, weil sie vorurteilsfreier erziehen und für ein neues, modernes Familienbild stehen?

Katja Irle zeichnet ein differenziertes Bild: Bedeutet die Akzeptanz von Regenbogenfamilien tatsächlich das Aus für die traditionelle Familie? Und worin unterscheiden sie sich von dieser? Wie verwirklichen homosexuelle Paare ihren Kinderwunsch und wie gehen sie mit Widerständen um? Wie entwickeln sich ihre Kinder? Die Verbindung zwischen Sexualität, Fortpflanzung und Elternschaft steht in Frage, es geht um eine Neudefinition dessen, was jahrhundertelang Konsens war.Neben Kindern und Eltern aus Regenbogenfamilien kommen zahlreiche Politiker und Familienexpertenin diesem Buch zu Wort, darunter Volker Beck, Remo H. Largo, Klaus Hurrelmann, Ralph Dawirs, Marianne Leuzinger-Bohleber und viele andere.

Das Regenbogen-Experiment Book Cover Das Regenbogen-Experiment
Katja Irle, Jesper Juul (Einleitung)
Eltern und Kinder
Belz
2014
Gebunden
220
978-3-407-85987-7
9783407223302 / B00HG06GH8

Ist gleichgeschlechtliche Liebe Sünde?

Christliche Kirchen und ihr Umgang mit Homosexuellen

Die homosexuelle Liebe zwischen Frauen oder unter Männern wird heutzutage von der Gesellschaft akzeptiert. Von der ganzen Gesellschaft? Nein! Die christlichen Kirchen stufen die gelebte Homosexualität auch heute noch als Sünde ein.

Die christlichen Kirchen agieren in fast allen unseren Lebensbereichen: Sie sind Arbeitgeber, Altenpfleger, Seelsorger und Begleiter bei freudigen, aber auch traurigen Anlässen. Weil sie in unserem Leben so stark verankert sind, hat es gesellschaftliche Auswirkungen, wie die Kirche und ihre Vertreter mit dem Thema Homosexualität umgehen.

Wie sehen katholische Theologen und die Gläubigen gleichgeschlechtliche Liebe? Wie geht die Kirche als Arbeitgeber mit homosexuellen Angestellten um? Welche Möglichkeiten haben Schwule und Lesben, wenn sie christlich heiraten möchten? Auf diese Fragen gibt dieses Buch wissenschaftlich fundierte Antworten.

Aus dem Inhalt:

  • Die Haltung der katholischen Kirche zu Homosexualität
  • Homosexualität in der Bibel
  • Biblische Hermeneutik zur Homosexualität
  • Die Rechtsquellen der Kirche
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Schwule Theologie
Ist gleichgeschlechtliche Liebe Sünde? Book Cover Ist gleichgeschlechtliche Liebe Sünde?
Lisa Brand, Markus Kneissl, Jana Nitezki, Sascha Schmuck
Schwule Theologie
Science Factory
2015
Gebunden
184
978-3-95687-070-5
9783656894346 / B00TFVMCYC

Größer als alles ist die Liebe

Für einen ganzheitlichen Blick auf Homosexualität

„Grösser als alles aber ist die Liebe“, dieses Wort aus dem Korintherbrief stösst selten auf Widerspruch. Doch es fordert heraus, wenn es in eine prekäre Realität in Sachen Liebe hineingesagt wird: die Homosexualität. Wunibald Müller erläutert psychologische, sozialwissenschaftliche, biblische, kirchliche und seelsorglich-spirituelle Perspektiven. Dieses Buch ist hilfreich für Menschen, die homosexuell lieben, und Menschen, die mit Homosexualität konfrontiert werden, sei es in der Familie, sei es in der Beratung oder Seelsorge.

Größer als alles ist die Liebe Book Cover Größer als alles ist die Liebe
Wunibald Müller
Theologie und Homosexualität
Topos, Verlagsgem. / Grünewald
2009
Taschenbuch
104
978-3-8367-0896-8

Homosexualität

Auf dem Weg in eine neue christliche Ethik?

„Eine Debatte ist unbedingt nötig!“ Carsten „Storch“ Schmelzer widmet sich einem heißen Eisen: Homosexualität. Es gibt nur wenige Themen, die geeignet sind, die Menschen in den Gemeinden – gleich welcher Denomination – so zu spalten wie dieses. Ist es für den einen schlichtweg Sünde, werden in den letzten Jahren wiederholt Stimmen laut, die sich an einer positiven Sicht versuchen, wobei die Auslegung der betreffenden Bibelstellen oft sehr willkürlich erscheint. Storch beleuchtet die Argumente beider Seiten und nähert sich dem Thema ganzheitlich. Hierzu betrachtet er die gängigen Bibelstellen und (Un-)Möglichkeiten der Auslegung, beleuchtet die Situation homosexuell empfi ndender Menschen in unseren Gemeinden und gibt einen Einblick in die gängigen Theorien über Ursachen und Entstehung von Homosexualität. Dabei gibt er keine fertigen Antworten, sondern stellt dem Leser frei, wie er die verschiedenen Sichtweisen bewerten möchte. Statt eine Marschrichtung vorzugeben, lautet sein Appell: „Wir müssen miteinander reden!“

Dieses Buch ist umstritten: Den einen zu liberal, den anderen zu konservativ. Im Kapitel, in dem er sich mit den „Homoheilern“ auseinandersetzt, erwartete ich mehr kritische Distanz.

Homosexualität Book Cover Homosexualität
Carsten "Storch" Schmelzer
Theologie und Homosexualität
Brendow&Sohn Verlag GmbH
2015
Taschenbuch
336
978-3-86506-741-8
9783865067746 / B018FY8OYG