Schlagwort-Archive: Kirche

Beziehungen zu den Kirchen, nicht immer einfach

Arbeitskreis Regenbogenpastoral im Bistum Basel

Seit dem Sommer 2016 gibt es im Bistum Basel neu den Arbeitskreis Regenbogenpastoral:

Egal, wen wir lieben und wie wir uns identifizieren – wir alle wollen angenommen sein. Ob wir homo-, bi- oder heterosexuell sind, ob das uns bei Geburt zugeschriebene Geschlecht wirklich unseres ist oder nicht, ein erfülltes Leben wünschen wir uns alle. Leben in Fülle wurde uns versprochen. Dieses möglich zu machen, sind wir gemeinsam auf dem Weg. Arbeitskreis Regenbogenpastoral im Bistum Basel weiterlesen

Lebendig und Spannend

Lesbisch leben in der Kirche: Eine Orientierungshilfe aus lesbischer Sicht.

Rechtzeitig zum Leipziger Kirchentag erschienene Broschüre, in der im ersten Teil die verschiedenen Netzwerke kirchlich orientierter Lesben vorgestellt werden. Es folgt eine autobiografischer Teil: Frauen in verschiedenen Situationen – auch eine Pfarrerin – schildern ihre Situation. Zwischen zwei Texten zur Orientierungshilfe der EKD «Mit Spannungen leben» von M. Brandt(lesbischer Kommentar) und Silke Grigo (theologische Kritik) findet sich ein Predigttext zum Christopher Street Day (CSD) von Bettina B. Das Heft orientiert kurz und knapp auf 45 Seiten mit einer kleinen Literaturliste am Schluss.

Leider ist dieses Heft nur noch schwer zu bekommen, im Web gibt es nur noch 1-2 Angebote.


Titel: Lebendig und Spannend
Lesbisch leben in der Kirche: Eine Orientierungshilfe aus lesbischer Sicht.
Autor_In: Silke Grigo, Eva-Maria Garber
Genre: Lesben Thema
Verlag: Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Gymnasiumstraße 36, 70174 Stuttgart
Format: Heft 45 Seiten

Hättest du gedacht, daß wir so viele sind?

Lesbische Frauen in der Kirche

Hättest du gedacht...Es ist das einzige mir bekannte Buch über lesbische Frauen in/mit der Kirche bei uns. Fünf Kapitel hat das Standardwerk:

  • Lebenszeugnisse von 7 Frauen
  • Lesbischsein und Feminismus
  • Erfahrungen mit der Beratung
  • Die Bibel (Paulus) und weibliche Homoerotik
  • Liebes- und Passionsgeschichten homosexueller Frauen (und Männer) im frühen Christentum, Mittelalter und späteren Jahrhunderten

Titel: Hättest du gedacht, daß wir so viele sind?
Lesbische Frauen in der Kirche
Autor_In: Monika Barz, Herta Leistner, Ute Wild
Genre: Lesben Thema
Verlag: Kreuz-Verlag, Stuttgart 1994
Format: Taschenbuch 236 Seiten
ISBN: 3-783112-96-6

Wort zum Sonntag vom 24. März 2001

Dr Köbi han i nie meh vergässe. Vor 35 Johr isch es gsi. No dr Matur bin i für drei Monet in Taizé im Burgund gsi. Am Läbe von de Mönch dört hani tailgno und uf em Bau gschafft. Mit vilne Bsuecher bin i in Kontaggt koh. Au mit em Köbi. Dä 70 Jörig Ma het mr sällmol sini Lidensgschicht verzellt. Är isch schwul gsi und het ime Dorf gläbt. D’Religion isch em sehr wichtig gsi, vo sim Schwulsi het er aber nie dörfe rede, dehai, det, wo nr gwohnt het. Är wäre usgschlosse worde, hät miesse goh. I ha no ni e alte Ma so schluchze und hüle gseh wi dr Köbi, sällmol vor 35 Johr. Und s’isch mr ufgange, wi grausam und unmenschlich das isch, wenn e Mensch e Läbe lang dra ghinderet wird, sich sälber z’läbe. Wort zum Sonntag vom 24. März 2001 weiterlesen

In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen

Begegnung mit der «Schwulen und lesbischen Basiskirche»

Vre Amberg im Basler Kirchenboten Nr. 10, Mitte Mai 1994

Erklärung des Kirchenrats zur «Schwulen und lesbischen Basiskirche» in der gleichen Ausgabe

Unter dem Dach der reformierten Basler Kirche und als Teil des Projektes «Offene Kirche Elisabethen» treffen sich einmal im Monat homophile Christen und Christinnen zu einem ökumenischen Gottesdienst, der von Laien vorbereitet, gestaltet und unter ein Thema gestellt wird.

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Das Ende des Schweigens

Homosexualität und die Ignoranz der Kirchenleitung

Aus dem «Aufbruch» Nr. 93 2/2000

Es gibt weit mehr schwule Seelsorger, als die Bischöfe wahrhaben wollen. Doch das Problem wird konsequent ausgeblendet. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ignoriert die Kirchenleitung die aktuellen Erkenntnisse der Humanwissenschaften – und grenzt damit die eigenen Mitarbeiter aus.

Von Benno Bühlmann

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«aufbruch» 1/98: Schwerpunkt

«Homosexualität ist gewiss kein Vorzug, aber es ist nicht etwas, dessen man sich schämen muss, kein Laster, keine Erniedrigung, und kann nicht als Krankheit bezeichnet werden.»

Wissen Sie, woher dieses Zitat stammt? Sie haben die Wahl unter fünf Antworten:

  1. aus einer kirchlichen Stellungnahmen zur Segnung homosexueller Paare
  2. aus «De Profundis von Oscar Wilde,
  3. aus einem modernen Lehrbuch für Psychiatriepflege,
  4. aus einem Brief an die Mutter eines schwulen jungen Mannes,
  5. aus dem Kolosserbrief.

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Rosen und Dornen

Lesbische Christinnen und schwule Christen in den Kirchen

Eine Rose für den Christopher Street Day: Der Stängel für den Stolz der lesbischen Frauen und schwulen Männer; die Blüte für die Lebensfreude; die Dornen für die Frustration, welche sie immer wieder erleben.

FRANK LORENZ, CORNELIA NUSSBERGER, ANDERS STOKHOLM

in der «reformierten presse» Nr. 30/31 vom 24. Juli 1998

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Zwischen liberal und repressiv

Kirchen und Homosexualität in der Schweiz

Kirchen und Homosexualität markiert ein Spannungsfeld, das am ehesten die Betroffenen selber abzubauen vermögen, mit (Selbsthilfe-) Gruppen, Tagungen, Verlautbarungen. Eine Tour d’horizon christlicher Initiativen für (und gegen) Homosexuelle.

VON MICHAEL MEIER

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