Schlagwort-Archive: Ralf König

Ralf König, geboren 1960 in Soest, Westfalen, ist mit Übersetzungen in mittlerweile 18 Sprachen der populärste deutsche Comic-Zeichner. Und der witzigste: „Es kommt selten vor, dass uns ein Deutscher zum Lachen bringt“, staunte unlängst selbst die altehrwürdige „Le Monde“ in Paris.

Jago

TitelbildEndlich wieder ein neuer Comic von Ralf König: eine kühn zusammenmontierte Geschichte nach Shakespeare-Motiven aus „Othello“, „Macbeth“, „Romeo und Julia“, „Ein Sommernachtstraum“, eine königliche Hommage an den grossen Engländer und die von ihm beschworene «weltschaffende Kraft der übergeschlechtlichen Liebe». Übergeschlechtlich? Da lacht der König. Mit einem Quellennachweis der Zitate und Anspielungen. Die Handlung spielt im Theatermilieu von London um 1600.  

Titel: Jago
Autor_In: Ralf König
Genre: Comics
Verlag: Rowohlt TB-V., Rnb 1998
Format: broschiert
ISBN: 3-499223-92-9

Sie dürfen sich jetzt küssen

TitelbildEndlich ist es so weit: Schwule und lesbische Paare stürmen die Standesämter und seufzen „Ja“ vor den Altären. Jetzt treiben sie’s nicht mehr in Irgendwie-Beziehungen, sondern in „Eingetragenen Lebenspartnerschaften“. Aber das reale Chaos der Liebe lässt sich nicht durch eine Ehe bändigen, es schreibt weiter die aufregendsten Geschichten. Ralf König zeichnet sie auf, so treffsicher, witzig und gekonnt wie immer.  

Titel: Sie dürfen sich jetzt küssen
Autor_In: Ralf König
Genre: Comics
Verlag: Rowohlt TB-V., Rnb 2003
Format: Taschenbuch
ISBN: 3-499614-83-9

Suck My Duck!

TitelbildKnollennasen wie du und ich. Seit vielen Jahren tritt Ralf König auch als Kolumnist schwuler Monatszeitschriften in Erscheinung. Der vorliegende Band versammelt Bildergeschichten aus „Queer“ und „Männer aktuell“. Die meist zweiseitigen Geschichten, durchgängig in Farbe gedruckt, sind das Witzigste von Ralf König überhaupt. Tolle Pointen, und immer dicht am Zeitgeist: verblüffende Chat-Bekanntschaften, Hitler-Outing, moderne Eltern …   

Titel: Suck My Duck!
Autor_In: Ralf König
Genre: Comics
Verlag: Männerschwarmskript 2004
Format: Broschiert 64 Seiten
ISBN: 3-935596-53-7

Roy & Al

TitelbildVon Hunden und Menschen – das Allerneuste von Ralf König
Der Hund ist der beste Freund des Menschen. Wenn dieser Mensch nun schwul ist und sich in einen anderen Hundehalter verknallt, werden zwei Vierbeiner dazu verdonnert, miteinander klar zu kommen, ob sie nun wollen oder nicht. Al will eigentlich nicht, denn was hat ein reinrassiger Zwerchfellterrier schon mit einer fetten Promenadenmischung wie Roy zu schaffen? Gar nichts. Ihm ist es schon peinlich genug, dass er nach dem Tod seines reaktionären Frauchens an einen kulturlosen Homosexuellen vererbt wurde. Man ahnt: Wer Al als „besten Freund“ hat, braucht keine Feinde mehr.
Wenn Ralf König „Tölen“ mit zwei und mit vier Beinen zusammenbringt, fliegen die Fetzen. Die „Dosenöffner“, wie Al seine Zweibeiner nennt, sind vollauf mit sich selbst beschäftigt, und die Hunde verfolgen teils mit „ethnologischen“ Interesse, teils angewidert, wie die beiden zu jeder Tages- und Nachtzeit übereinander herfallen. Dabei gerät die Zeit zum Gassigehen schon mal in Vergessenheit, und Roy und Al müssen sich damit trösten, dass ihre Herrchen auch nicht stubenrein sind. Als Al wenig später die seltene Chance bekommt, einen Stammhalter zu zeugen, stellt sich allerdings heraus, dass die Hundedamen der besseren Gesellschaft ebenfalls nicht gerade über elegante Umgangsformen verfügen.  

Titel: Roy & Al
Autor_In: Ralf König
Genre: Comics
Verlag: Männerschwarmskript 2004
Format: Taschenbuch 64 Seiten
ISBN: 978-3935596640

Ralf König

… Dazu fällt mir noch eine lustige Szene aus einem Buch von Ralf König ein :
Im alten Griechenland sieht sich ein älteres Ehepaar ein Theaterstück an, in dem auch Schwule auftreten.
Er empört sich plötzlich : „Die machen sich ja über Heterosexuelle lustig!“
Sie antwortet gelassen : „Ja, nun reg Dich doch nicht so auf, was geht uns denn das an?“
Er (wütend) : „Ja, verstehst Du denn nicht? Heterosexuelle, das sind Du und Ich!“
Sie errötet und flüstert ihm zu : „Nicht so laut, das muß ja nicht jeder wissen!“
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