Schlagwort-Archive: Wissenschaft

Wissenschaftlicher Zugang zum Thema Homosexualität

Spitzerstudie, Amsterdam-Studie, etc. – was steht dort wirklich (nicht)?

Kürzlich erklärte sich die Bundesleitung der Freien Evangelischen Gemeinden für ihren Verband erneut zum Thema Homosexualität: in der Gemeinde darf man allenfalls homosexuell sein, aber nicht homosexuell leben (idea-Spektrum-Meldung dazu: „Homosexuelle sollen umkehren“. Unter anderem berief man sich dabei auf die „Ergebnisse der Humanwissenschaften“. Zitat: „Die neue „Spitzer-Studie“…, an der 200 hochmotivierte Personen mit dem Wunsch nach Veränderung teilnahmen, zeigt: Vor der therapeutischen Begleitung sehnten sich 78% (Männer) bzw. 81% (Frauen) erotisch-sexuell nach einem Menschen gleichen Geschlechts, nach der Therapie waren dies nur noch 8% … bzw. 4%“.[1]

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Gibt es Heterosexualität?

von Gunter Schmidt

David Gold ist schwul und hat eine nette Familie – liberal, gehobene Mittelschicht, jüdisch – in New York. Mutter, Vater, seine Schwester Suzanne, auch deren Mann Rob akzeptieren seine Homosexualität. Die Toleranz ist so solide, dass sie David schon einmal sagen können, was ihnen bei Schwulen auf die Nerven geht, aber auch so heikel, dass sie Davids Freund Stephen bei Familienfeiern nicht sonderlich vermissen.

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Psychologische Aspekte

Erster Teil: Heterosexismus und Homophobie von Kurt Wiesendanger
Zweiter Teil: Die lesbische Frau als Homosexuelle und als Frau in unserer Gesellschaft von Jacqueline Frossard

Heterosexismus und Homophobie

Trotz der Präsenz von schwulen Promi-Paaren in der Boulevardpresse: Auf breite Anerkennung durch die heterosexuelle Mehrheit können Schwule und Lesben noch immer nicht zählen. FSP-Psychologe Kurt Wiesendanger beschreibt, weshalb diese Ablehnung primär ein soziales Problem ist und wie sie, bewusst oder unbewusst, entsteht.

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Spitzer-Studie wird offiziell begraben

Vom ExGay-Observer (22. Mai 2012, damit er nicht verloren geht.)

Dr. Robert Spitzer hat sich nun schlussendlich für das Veröffentlichen seiner „Studie“ entschuldigt. In seiner Studie versuchte er anhand von 200 Befragten, einen Zusammenhang herzustellen zwischen Konversionstherapien (Umpolungstherapien) und einem damit verbundenen „Erfolg“ zur „Heilung“. Bis heute gilt die Spitzer-Studie als Beleg für viele fundamentalistische christliche Organisationen, dass Homosexuelle in einer Umpoltherapie Aussicht auf Erfolg hätten, um von ihrer Homosexualität wegzukommen.

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