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Aus unserer Zitatesammlung

Heiner Geißler

Es gibt Geld wie Heu, es ist bloss in den Händen der falschen Leute!

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen.

Wissen ist Macht. Unwissen ist Ohnmacht!

Von 100 Menschen sterben 100. Der Tod ist total demokratisch. Er packt den Josef Ackermann genauso wie den Arbeiter von der Müllabfuhr.

Heiner Geißler, Deutscher Politiker 1930 – 2017

Quelle: u.a. GuteZitate

David Hume

David Hume (1711-1776) war ein englischer Philosoph, von dem behauptet wurde, er glaube nicht an Gott. Gelegentlich traf er bei Bekannten mit einem Kirchenvorsteher zusammen. Doch war die Zusammenkunft jedes Mal nur von kurzer Dauer. Denn der Kirchenvorsteher verliess demonstrativ das Zimmer, sobald der angeblich ungläubige Philosoph hinein kam.

Eines Tages jedoch hielt David Hume den Vorsteher am Rockärmel fest und sagte: „Wohin so schnell, mein Freund? Wir sollten uns allmählich aneinander gewöhnen; denn wir werden noch lange Zeit beieinander sein müssen. Wir kommen nämlich beide an denselben Ort, an den Ort der Verdammnis, ich wegen Mangel an Glauben und du wegen Mangel an Liebe.“

In den Tiefen des Internets gefunden.

Uta Ranke-Heinemann

„Aber er hatte schon immer die Aura eines Kardinals: hochintelligent bei Abwesenheit jeglicher Erotik.“ Über Kardinal Ratzinger

„Beim Papst kommen die Frauen nur mit dem Staubsauger nach oben.“

„Die Kirche ist noch zu sehr eine Konserve von gestern und vorgestern. Ihre konservativen Führer merken nicht, daß das Verfallsdatum längst überschritten ist.“

Uta Ranke-Heinemann (*1927)
bei Wikiquote geklaut

Bertrand Russel

Das ist der ganze Jammer:
Die Dummen sind so sicher und die Gescheiten so voller Zweifel.

Das schlimmste an der christlichen Religion ist ihre krankhafte und unnatürliche Einstellung zur Sexualität

Religionen, wenn sie nicht von Zeit zu Zeit erneuert werden, altern wie Bäume. Das Christentum in der uns bekannten Form hat seine Zeit gehabt. Wir wollen eine neue Form, die in Übereinstimmung steht mit der Wissenschaft und dennoch für ein gutes Leben hilfreich ist.

Als Christus die Menschen lehrte, einander zu lieben, erregte er eine solche Empörung, daß die Menge schrie: ‚Kreuzige ihn!‘

Von jeher sind die Christen eher der Masse gefolgt als dem Stifter ihrer Religion.
Bertrand Russel 1872-1970

Lückenbüsser

«Wenn es einem schlecht geht, findet man eher zu Gott» – dies ist das Motto jener Frommen, die nur darauf warten, dass die Menschen in die Misere geraten und sie ihnen dann ihren jenseitigen Glauben eher schmackhaft machen können. Der deutsche Theologe und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer dagegen sagte: «Im Leben und im Diesseits, hier ist Gott!»

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Fiktiver Dialog

1 „Du musst Jesus annehmen“
2 „Aber das hab ich doch schon“
1 „Nein, mein Kind, du musst Jesus annehmen“
2 „Weiss ich doch. Hab ich auch schon vor langer Zeit“
1 „Ach nein, weisst du, du musst Jesus annehmen. Ich bete für dich, dass du das irgendwann verstehst“
2 „Sag mal hörst du mir zu? Ich bin seit 20 Jahren wiedergeborener Christ“
1 „Warum wirst du so ausfallend? Kannst du die Wahrheit nicht ertragen? Du brauchst Jesus“
2 „Du verletzt mich mit dem was du sagst“
1 „Ja, Menschen verletzen. Aber das hier ist der Schmerz der Verlorenheit, weil du nicht Jesus Christus zu deinem persönlichen Retter nehmen willst“
2 „Ach weisst du, lass mich einfach in Ruhe“
1 „Ich kann dich in Ruhe lassen, aber der HErr geht dir nach. Irgendwann wirst auch du von seiner Liebe überwältigt werden und dann wirst du erkennen, dass ich nur das Beste für dich wollte“

„Tino“ in einem beliebten Forum. Ähnlichkeiten mit Dialogsplittern von „Loriot“ sind rein zufällig! Danke an’s „Lieschenmueller“

Solitaire und Brahms

Eines hatte Shelby Camden immer schon über sich gewusst, nämlich dass es da etwas gab, das sie nicht wusste. Manchmal glaubte sie, dass sie es früher einmal gewusst, aber dann vergessen hatte. Und manchmal glaubte sie, dass sie es noch nie gewusst hatte, aber immer kurz davor stand, es zu wissen. Manchmal fühlte es sich an wie ein fremdes, furchterregendes Tier, das im Tageslicht noch grösser und stärker werden würde und das darum im Dunkeln gehalten werden musste. Manchmal fühlte es sich an wie etwas Angenehmes, womöglich eine verborgene Begabung oder Fertigkeit, die ihr viel Freude machen würde. Die meiste Zeit war es ein geheimes Kästchen, das vielleicht eines Tages geöffnet werden würde — wenn sie es fertig brächte, wenn sie sich entschlösse, wenn sie es wagte, in ihre Tasche zu fassen und den Schlüssel hervorzuholen. Aber bis dahin …
Aus Solitaire und Brahms von Sarah Dreher, Elles

Risiken

»Leben heisst auch Risiken eingehen, Leo«, sagt sie. »Dass du auf jemanden zugehst und der dich nicht will. Oder dich fallen lässt, wenn du zeigst, wie du bist.«
»Das kenn ich schon, Wanda.«
»Eben, du kennst es. Aber du hast es überlebt. Einen Versuch ist es allemal wert.«
»Warum muss bei mir immerzu alles so kompliziert sein, Wanda?«, sage ich. »Es reicht doch, alles, was mit mir ist, oder nicht?«
»Anscheinend nicht.« Wanda fährt mir kurz über die Wange. »Aber du kannst es nicht ändern, Leo, es ist nun mal so: Jeder ist das, was er ist, nicht mehr und nicht weniger. Und das ist auch gut so.«
»Findest du wirklich?« Wanda sieht mir in die Augen. »Ja«, sagt sie fest. »Das finde ich. Hundertprozentig.«
aus Steingesicht von Karen-Susan Fessel (Oetinger)