Tausend Jahre sind wie ein Tag

Ablauf Gottesdienst LSBK „Tausend Jahre sind wie ein Tag“ am 19.11.06

Lied: Alexandra, November

Begrüssung: Ich begrüsse Euch zum Gottesdienst „Tausend Jahre sind wie ein Tag“ in der Lesbischen und Schwulen Basiskirche Basel.

Wir feiern diesen Gottesdienst im Namen des Vater, den Herrn über alle Zeit für den 1000 Jahre wie ein Tag sind,
im Namen des Sohnes, der die Macht des Todes zerbrochen hat und durch den eine neue Zeit angefangen hat.
im Namen des Heiligen Geistes, den Begleiter durch die Zeit, der lebendig macht.

Lied: Nr. 376 So nimm den meine Hände

Psalm 90:

Wir beten im Wechsel Psalm 90, die roten Zeilen liest die Gemeinde.

Herr, Du bist unsere Zuflucht für und für.
Ehe denn die Berge wurden und die Erde und die Welt geschaffen wurden,
bist du, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Der du die Menschen lässest sterben
und sprichst: Kommt wieder Menschenkinder!
Denn tausend Jahre sind vor dir wie der Tag,
der gestern vergangen ist,
und wie eine Nachtwache.
Du lässtest sie dahinfahren wie einen Strom,
sie sind wie ein Schlaf,
wie ein Gras, das am Morgen noch sprosst und des Abends welkt und verdorrt.
Das macht dein Zorn, dass wir so vergehen,
und dein Grimm, dass wir so plötzlich dahin müssen.
Denn unsere Missetaten stellst Du vor Dich,
unsere unerkannte Sünde ins Licht vor Deinem Angesicht.
Darum fahren alle unsre Tage dahin
durch deinen Zorn,
wir bringen unsere Jahre zu wie ein Geschwätz.
Unser Leben währet siebzig Jahre
und wenns hochkommt, so sinds achtzig Jahre,
und was daran köstlich scheint, ist doch nur
vergebliche Mühe;
denn es fährt schnell dahin, als flögen wir davon.
Wer glaubts aber, dass Du so sehr zürnest,
und wer fürchtet sich vor Dir in Deinem Grimm?
Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen,
auf dass wir klug werden.
Herr kehre dich doch endlich wieder zu uns
und sei deinen Knechten gnädig!
Fülle uns mit Deiner Gnade,
so wollen wir rühmen und fröhlich sein unser Leben lang.
Erfreue uns nun wieder, nachdem du uns so lange plagst,
nachdem wir solange Unglück leiden.
Zeige Deinen Knechten Deine Werke
und Deine Herrlichkeit ihren Kindern.
Und der Herr unser Gott, sei uns freundlich
und fördere das Werk unserer Hände bei uns.
Ja, das Werk unserer Hände wollest Du fördern!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie es war im Anfang, jetzt und immerdar und von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen.

Bussgebet:

Gott, oft ist für uns 1 Tag wie 1000 Jahre, wir begreifen nicht, wir kurz unsere Zeit auf Erden ist. Wir gehen achtlos mit unserer Zeit um und denken nicht daran, wie kostbar unsere Zeit auf Erden ist.

Zwischenruf: 181.6 „Kehret um, Kehret um…“

Gott, durch unsere Achtlosigkeit stehlen wir auch anderen Menschen ihre kostbare Zeit. Oft haben wir auch kein Gespür, wenn Menschen in einer besonderen Zeit, wie der Trauerzeit leben. Lass uns achtsamer mit der Zeit unserer Mitmenschen umgehen.

Zwischenruf

Gott, lass uns achtsamer werden, dass wir begreifen, dass bei Dir 1000 Jahre wie ein Tag sind, dass wir begreifen, wie kurz unsere Zeit ist und dass wir nur Gast auf Erden sind. Amen.

Lesung

Alles, was auf der Erde geschieht, hat seine von Gott bestimmte Zeit:
geboren werden und sterben,
einpflanzen und ausreissen,
töten und Leben retten,
niederreissen und aufbauen,
weinen und lachen,
wehklagen und tanzen,
Steine werfen und Steine aufsammeln,
sich umarmen
und sich aus der Umarmung lösen,
finden und verlieren,
aufbewahren und wegwerfen,
zerreissen und zusammennähen,
schweigen und reden.
Das Lieben hat seine Zeit
und auch das Hassen,
der Krieg und der Frieden.

Prediger 3, 1-8

Lied: 644 „Meine Zeit steht in Deinen Händen“, Strophe 1 + 2

Predigt: Mk 13, 32-36

Der Friede Gottes sei mit Euch allen!

Eine Todesanzeige, die oft in der Zeitung zu finden ist, lautet:
„Plötzlich und unerwartet starb unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante, Oma und Uroma Anni Friedel im Alter von 95 Jahren.

Mein Mann ist nur Brötchen holen gegangen, dann hat er gesagt, dass ihm nicht so gut ist. Er hat sich hingelegt und eine Stunde später war er tot.

Die Ärzte haben meiner Frau bei ihrer Geburt prophezeit, dass sie höchstens 10 Jahre alt wird. Jetzt ist sie doch Mitte vierzig geworden. Aber vor zwei Wochen, saßen wir noch zusammen beim Nachbarschaftsfest und nun ist sie tot.

Wir würden gerne die Abdankung auf Freitag 15.00 Uhr legen, denn dann kommen die meisten Leute von der Arbeit.

Die andere Variante: Können wir die Abdankung Freitag haben? Samstag wollen wir in den Urlaub und der Flug ist doch schon gebucht.

Eine Bestattungsvorsorge? Ich bin doch erst vierzig, ich hab doch noch so viel Zeit…

Doch den Tag oder die Stunde, wann das Ende da ist, kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel-nicht einmal der Sohn. Nur der Vater kennt sie. Sehr zu, dass ihr wach bleibt! Denn ihr wißt nicht, wann der Zeitpunkt da ist. Es ist wie bei einem Mann, der verreist. Er verlässt sein Haus und überträgt seinen Dienern die Verantwortung. Jedem weist er seine Aufgabe zu, und dem Türhüter befiehlt er, wachsam zu sein. So sollt auch ihr wach bleiben, weil der Hausherr kommen wird: am Abend, um Mitternacht, beim ersten Hahnenschrei oder wenn die Sonne aufgeht. Wenn er kommt soll er Euch nicht im Schlaf überraschen! Was ich Euch vier Jüngern hier sage, das gilt für alle: Bleibt wach!
Mk 13

Den Tag und die Stunde kennt niemand: und doch sind für viele Menschen 1 Tag wie tausend Jahre: niemand will wirklich an das Ende, an den Tod denken: Ich hab doch noch so viel Zeit. Und plötzlich ist es da: das Ende, der Tod.
Die Beispiele, die ich am Anfang der Predigt erzählt habe, begegnen mir immer wieder bei meiner Arbeit im Bestattungsinstitut.
Die einen versuchen, das Ende so weit wie möglich herauszuschieben, zu verdrängen: so schnell passiert das doch nicht, ich bin doch erst vierzig. Der Tod der 95 jährigen wird zum unerwarteten, plötzlichen Ereignis, das niemand vorher gesehen hat.
Die anderen versuchen, so weit wie möglich zu planen: der Termin der Abdankung wird in den Feierabend gelegt oder vor den Urlaub bzw. danach. Die bessere Planbarkeit ist auch ein Grund, warum unter anderem die Urnenbestattungen in Deutschland immer mehr zunehmen.
Aber: das Ende kann nicht geplant werden, denn: „Den Tag oder die Stunde, wann das Ende ist, kennt niemand, auch nicht die Engel, nicht einmal der Sohn. Nur der Vater kennt sie. Nur er weiß vom Ende und bei ihm ist das Zeitverhältnis umgekehrt: in Gott hat die Zeit Anfang und Ende. Und so sind 1000 Jahre wie ein Tag. In Ps 90, den wir vorher gebetet haben heißt es: Lass uns erkennen, wie kurz unser Leben ist, auf dass wir klug werden. Die Einsicht, dass unser Leben eben nicht 1000 Jahre währt, dass unsere Vorstellung von Zeit unzureichend ist: ein Tag sind eben keine 1000 Jahre, sondern im Angesicht Gottes sind 1000 Jahre wir ein Tag: eine Einsicht, die klug machen soll, wie einen Menschen, der sich auf die Reise macht.
Seht zu, dass ihr wachbleibt! Denn ihr wißt nicht, wann der Zeitpunkt da ist. Es ist wie bei einem Mann, der verreist. Der Mann ordnet alles, bevor er aus dem Haus geht.
Es gibt die Redensart: „da tritt jemand seine letzte Reise an“. Wenn jemand eine Reise macht, dann bereitet er oder sie sich vor: das Ticket wird gebucht, der Auftrag, die Blumen zu gießen, die Post zu leeren wird erteilt, der Koffer wird gepackt. Schließlich kommt der Tag der Abfahrt bzw. des Abflugs und wir wissen, wohin die Reise geht, wir freuen uns auf unser Reiseziel.
Aber bei der letzten Reise? Der Bestatter Fritz Roth aus Bergisch Gladbach hat einmal 100 Leute einen Koffer zur letzten Reise packen lassen. Die Leute haben ganz unterschiedliche Dinge in den Koffer gepackt. Manche auch gar nichts. Die letzte Reise. Wir wissen nicht, wann wir sie antreten müssen. Können wir uns auf diese Reise wirklich vorbereiten? Früher haben die Leute ihr Totenhemd im Schrank aufbewahrt und vor allem auf dem Land diente der Sarg als mulitfunktionale Truhe, bis er für seinen eigentlichen Zweck gebraucht wurde. Der Tod war allgegenwärtig und mehr im Leben präsent als es heute der Fall ist. Den Menschen war viel mehr bewußt, dass sie nur kurze Zeit Gast auf Erden sind.
Heute ist dies vielen Menschen nicht mehr bewußt, sicherlich auch dadurch, dass die Lebenserwartung immens gestiegen ist. Sterben und Tod findet heute vor allem in Spitälern und Altenheimen statt. Der Tod ist Tabu und wird an den Rand gedrängt, er gehört nicht mehr zum Leben, es sei denn, er ist in irgendeiner Weise planbar.
Die letzte Reise: wir wissen nicht wann die Stunde kommt. Wir können sie tabuisieren und verdrängen. Oder das Gegenteil ist der Fall: wir stehen immer in Standby, wir müssen jede Minute ausnutzen denn es könnte ja sein dass….
Das Nichtwissen ist eine Chance: zu wissen, wir sind nur kurz auf Erden und diese Zeit für Wichtiges zu nehmen: für Freunde, die Liebe, für Stille oder für Gespräche. Achtsam mit der Zeit umzugehen, sich zu überlegen: für was ist mir meine Zeit wichtig?
Gleichzeitig ist dieses Nichtwissen auch eine Gnade: nicht zu wissen, wann der Zeitpunkt kommt, an dem wir unsere letzte Reise antreten müssen. Dass wir nicht wissen müssen, wann die letzte Stunde gekommen ist. Wir könnten uns nicht mehr an dem Geschenk des Lebens, das Gott uns gegeben hat, freuen. Denn wir würden nur noch die Stunden und die Minuten zählen. Wir wären lebendig tot, denn wir würden versuchen, alles möglichst effktiv auszunutzen, es wäre kein Genuss mehr im Leben. Das Nichtwissen ist die Gnade Gottes, auch mal einen Tag verbummeln zu können. Das Nichtwissen ist die Gnade Gottes, auch sich auch mal Zeit für die scheinbar unwichtigen Dinge des Leben zu nehmen und manchmal nicht zu wissen, was morgen sein wird.
Denn: Meine Zeit steht in Deinen Händen, nun kann ich ruhig sein in Dir, Du gibst Geborgenheit, du kannst alles wenden. Gib mir ein festes Herz, mach es fest in Dir.
Amen.

Lied: 644 „Meine Zeit steht in Deinen Händen“ Strophe 2 + 3

Glaubensbekenntnis: Wir wollen unseren Glauben bekennen, wir tun das mit dem Nizänischen Glaubensbekenntnis., ihr findet es im Gesangbuch unter der
Nummer 023
Wir glauben an den einen Gott,
den Vater den Allmächtigen,
der alles geschaffen hat,
Himmel und Erde,
die sichtbare und die unsichtbare Welt.
Und an den einen Herrn Jesus Christus,
Gottes eingeborenen Sohn,
aus dem Vater geboren vor aller Zeit,
Gott von Gott, Licht vom Licht,
wahrer Gott vom wahren Gott,
gezeugt, nicht geschaffen,
eines Wesens mit dem Vater,
durch ihn ist alles geschaffen.
Für uns Menschen und zu unserem Heil
ist er vom Himmel gekommen,
hat Fleisch angenommen
durch den heiligen Geist
von der Jungfrau Maria
und ist Mensch geworden.
Er wurde für uns gekreuzigt unter Pontius Pilatus
hat gelitten und ist begraben worden,
ist am dritten Tage auferstanden nach der Schrift
und aufgefahren in den Himmel.
Er sitzt zur Rechten des Vaters
und wird wiederkommen in Herrlichkeit,
zu richten die Lebenden und die Toten.
seiner Herrschaft wird kein Ende sein.
Wir glauben an den Heiligen Geist,
der Herr ist und lebendig macht.
der aus dem Vater und dem Sohn hervorgeht,
der mit dem Vater und dem Sohn angebetet und verherrlicht wird,
der gesprochen hat durch die Propheten
und die eine heilige, allgemeine
und apostolische Kirche.
Wir bekennen die eine Taufe
zur Vergebung der Sünden.
Wir erwarten die Auferstehung der Toten
und das Leben der kommenden Welt.
Amen.

Totengedenken

Auch in diesem Jahr wollen wir den Menschen gedenken, wir verloren haben. Anschließend feiern miteinander das Abendmahl mit Traubensaft im Chorraum.
Wer möchte, kann auf dem Weg zum Chorraum zum Gedenken und als Zeichen der Hoffnung eine Kerze anzünden und auf das Tuch in der Mitte stellen.

Abendmahl

Lied: Christ ist erstanden

Er war in allem Gott gleich,
und doch hielt er nicht gierig daran fest,
so wie Gott zu sein.
Er gab alle seine Vorrechte auf
und wurde einem Sklaven gleich.
Er wurde ein Mensch dieser Welt und teilte das Leben der Menschen.
In Gehorsam gegen Gott
erniedrigte er sich so tief,
dass er sogar den Tod auf sich nahm,
ja den Verbrechertod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott auch erhöht
und ihm den Rang und Namen verliehen,
der ihn hoch über alle stellt.
Vor Jesus müssen alle auf die Knie fallen-
alle, die im Himmel sind
auf der Erde und unter der Erde;
alle müssen feierlich bekennen:
„Jesus Christus ist der Herr“
Und so wird Gott, der Vater geehrt.

Lied: Heilig Heilig…

Einsetzung:
Unser Herr Jesus Christus, in der Nacht da er verraten wurde, nahm er das Brot, dankte und brachs, gabs den Jüngern und sprach: „Nehmet hin und esset, das ist mein Leib der für Euch gegeben wird. Solches tut zu meinem Gedächtnis.“

Desgleichen nahm er auch den Kelch nach dem Mahl, dankte, gab ihnen den und sprach: „Nehmet hin und trinket alle daraus. Dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, das für Euch vergossen wurde zur Vergebung der Sünden. Solches tut sooft ihrs trinkt, zu meinem Gedächtnis.

Deinen Tod o Herr verkünden wir und Deine Auferstehung preisen wir, bis Du kommst in Herrlichkeit.

Gott, hilf uns in unserer Trauer, wenn wir Angehörige verloren haben.

Gott, gib dem Pflegerinnen in Altenheimen, Hospizen und Spitälern Kraft für die tägliche Pflege der Kranken und Sterben, damit sie nicht ausbrennen.

Hilf den Ärzten, die oft selbst hilflos sind, wenn sie nicht mehr helfen können.

Gott, sei bei den Rettungssanitätern, Polizisten und Feuerwehrleuten, die oft nur noch menschliche Fragmente bergen können.

Sei bei den Pfarrern, freien Rednern und Trauerbegleitern, die die Hinterbliebenen in ihrem Leid begleiten, dass sie einfühlsam sein können und die rechten Worte finden.

Gott gib den Leuten auf den Friedhöfen und den Bestattern die Kraft, dass sie tagtäglich dem Tod begegnen können.

Und alles was unser Herz bewegt, legen wir das Gebet, was uns Jesus gelehrt hat.

Unser Vater im Himmel,
geheiligt werde Dein Name,
Dein Reich komme,
Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute,
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse von dem Bösen,
Denn Dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit, Amen.

Friedensgruss

So wie Christus Euch vergeben hat, so vergebt Euch untereinander. Gebt Euch ein Zeichen des Friedens.

Austeilung

An den Händen fassen: Gott gab uns nicht den Geist der Furcht, sondern den Geist der Kraft der Liebe und der Besonnenheit.
2.Tim 1,7

Wir gehen zurück in den Kirchenraum.

Abkündigungen

Lied: Bewahre uns Gott, behüte uns Gott.

Segen:

Gesegnet Deine Trauer,
dass Du nicht erstarrst vor Schmerz,
sondern Abschied nehmen und Dich behutsam lösen kannst,
ohne Dich verloren zu geben.

Gesegnet Deine Klage,
dass Du nicht verstummst vor Entsetzen,
sondern herausschreien kannst,
was über Deine Kraft geht
und Dir das Herz zereißt

Gesegnet Deine Wut,
dass die Entmutigung Dich nicht überwältige,
sondern die Kraft in der Dir wachse,
für Dich zu kämpfen,
trotzdem Dein Leben mit Gott zu wagen.
Gesegnet sollst Du sein,
dass Du Unsicherheiten aushalten
uns Ängste bestehen kannst,
bis Du wieder festen Grund spürst
unter Deinen Füßen
und ein neuer Tag dir sein Licht schenkt.

Musik: Pachelbel

Anja, 2006