Schlagwort-Archive: Kritisches Denken und Glauben

Jenseits des religiösen Mainstreams, manches ist atheistischer als anderes

Was sich im Christentum ändern muss

Was sich im Christentum ändern mussEin Bestseller aus Nordamerika

  • Beispiellos freimütige Auseinandersetzung eines Bischofs mit den Schwierigkeiten des traditionellen Glaubens
  • Couragierte Stellungnahme zu zentralen Glaubensthemen
  • Engagiertes Plädoyer für ein wahrhaftiges Christentum

Klar und mit bei uns unbekannter Offenheit formuliert Bischof Spong, was sich im Christentum ändern muss, wenn es nicht untergehen soll. Ausgangspunkt für seine Überlegungen ist die Tatsache, dass die biblischen Texte auf dem Hintergrund des antiken Weltbildes geschrieben sind. Mit ihnen und dem christlichen Glaubensbekenntnis ist ein Gottesbild verbunden, das für Spong erledigt und heute unzumutbar ist. Er nennt sich einen Gläubigen im Exil – die notwendige umfassende Neuorientierung im Glauben, in der Frömmigkeit, in der Kirche ist überfällig.
Den herkömmlichen Gott, vorgestellt als überirdische Person, die unsere Gebete hört und in unser Leben eingreift, gibt es jedenfalls nicht. Und Jesus Christus kann nicht länger die Inkarnation dieses Gottes sein. Kann man Christ sein, wenn es den Gott der Kirche nicht mehr gibt?

»Den Gott der Kirche gibt es nicht mehr. Der Theismus ist für mich nicht nur intellektuell und theologisch am Ende, er ist auch moralisch bankrott.«
John Shelby Spong

Titel: Was sich im Christentum ändern muss
Autor_In: John Shelby Spong
Genre: Theologie kritisch
Verlag: Patmos Verlag, Düsseldorf 2004
Format: gebunden 270 Seiten
ISBN: 3-491724-81-3

Eunuchen für das Himmelreich

Katholische Kirche und Sexualität von Jesus bis Benedikt XVI.

Eunuchen für das HimmelreichDie bekannte Theologin Uta Ranke-Heinemann setzt sich anhand umfangreichen Quellenmaterials mit der Entwicklung der Sexualmoral im Katholizismus auseinander und zeichnet ein höchst differenziertes Sittenbild der katholischen Kirche.
Die erweiterte und aktualisierte Neuausgabe 2012 wurde u. a. um das Kapitel „Meine grosse Enttäuschung“ ergänzt.

Titel: Eunuchen für das Himmelreich
Katholische Kirche und Sexualität von Jesus bis Benedikt XVI.
Reihe: Heyne-Bücher Sachbuch 705
Autor_In: Uta Ranke- Heinemann
Genre: Theologie kritisch
Verlag: Heyne 2003
Format: gebunden 574 Seiten
ISBN: 978-3-453-16505-2

Nein und Amen

Mein Abschied vom traditionellen Christentum

Nein und Amen„Jesus wurde nicht von einer Jungfrau geboren, er hatte Geschwister. Er hat keine Toten auferweckt, lief nicht über das Wasser, und seine Krankenheilungen waren nicht Ausfluss übernatürlicher Wunderkraft.“ Der katholischen Theologieprofessorin Uta Ranke-Heinemann wurde die kirchliche Lehrbefugnis wegen ihrer Zweifel an der Jungfrauengeburt entzogen. Im vorliegenden Buch beschäftigt sie sich mit dem Ballast von Märchen und Legenden innerhalb des Neuen Testaments, sie wendet sich gegen den Sadismus des Höllen-Glaubens und führt hin zu einem „sanften“ Gott, einem Gott des Lebens und nicht des Tötens.

Titel: Nein und Amen
Mein Abschied vom traditionellen Christentum
Autor_In: Uta Ranke-Heinemann
Genre: Theologie kritisch,
Verlag: Heyne 2002
Format: 446 Seiten
ISBN: 3-453211-82-0

Gottesvergiftung

„Aber weisst du, was das Schlimmste ist, das sie mir über dich erzählt haben? Es ist die tückisch ausgestreute Überzeugung, dass du alles hörst und alles siehst und auch die geheimsten Gedanken erkennen kannst … In der Kinderwelt sieht das dann so aus, dass man sich elend fühlt, weil du einem lauernd und ohne Pausen des Erbarmens zusiehst und zuhörst und mit Gedankenlesen beschäftigt bist … Dein Hauptkennzeichen für mich ist Erbarmungslosigkeit. Du hattest so viel an mir verboten, dass ich nicht mehr zu lieben war. Deine Bedingungen waren zu hoch für mich …”
Destruktive Religion

Der Autor, selbst Psychoanalytiker und Therapeut, kehrt als erwachsener Mann im Zug einer schweren Krise zurück an den Ort, wo er aufgewachsen ist und verfasst da eine schonungslose Abrechnung mit dem Gott seiner Kindheit, der seine „schlimmste Kinderkrankheit” war und seine „kleine Seele vergiftet” hat. Was Missbrauch von Religion heisst, wird hier besonders deutlich.
Dieses Buch ist sehr empfehlenswert. Viele Passagen bieten ausgezeichnete Diskussionsgrundlagen.


Titel: Gottesvergiftung
Autor_In: Tilmann Moser
Genre: Theologie kritisch,
Verlag: Suhrkamp 1980
Format: gebunden 100 Seiten
ISBN: 3-518370-33-2

Gottesdienst zum Coming-out Day 2005

Begrüssung

(Lied: Lobe die Kraft…)

Gebet

Gott, wir kommen vor dich, so wie wir sind, mit unseren Ängsten und Hemmungen, mit unseren Sorgen und Kämpfen. Wir kommen vor dich als Einzelne, als Paar, als Gruppe, als Gemeinde. Wir sind Teil deiner Kirche, werden aber oft ausgegrenzt. Wir gehören zu deinem Volk, aber viele Menschen wollen nicht, dass wir dazu gehören. Wir sind deine Kinder, müssen aber oft erst Ja dazu sagen, wie du uns geschaffen hast. Wir sehnen uns nach Erlösung, wir warten auf Befreiung.

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Die Sünde hassen – den Sünder lieben?

Eine Predigt von Manuela Bünger.

Nach einem Text von Valeria Hinck (Zwischenraum)

Liebe Gemeinde,

vor einiger Zeit telefonierte ich mit einem etwas älteren Diakon; wir sprachen über verschiedene Probleme in der Christenheit, über den Einfluss des Zeitgeistes, über sich daraus ergebende seelsorgerliche Konflikte; am Schluss gab er mir dann den folgenden sicherlich gut gemeinten Rat mit auf den Weg: “Als Christ sollst die Sünde hassen, den Sünder aber lieben.”

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Spitzerstudie, Amsterdam-Studie, etc. – was steht dort wirklich (nicht)?

Kürzlich erklärte sich die Bundesleitung der Freien Evangelischen Gemeinden für ihren Verband erneut zum Thema Homosexualität: in der Gemeinde darf man allenfalls homosexuell sein, aber nicht homosexuell leben (idea-Spektrum-Meldung dazu: „Homosexuelle sollen umkehren“. Unter anderem berief man sich dabei auf die „Ergebnisse der Humanwissenschaften“. Zitat: „Die neue „Spitzer-Studie“…, an der 200 hochmotivierte Personen mit dem Wunsch nach Veränderung teilnahmen, zeigt: Vor der therapeutischen Begleitung sehnten sich 78% (Männer) bzw. 81% (Frauen) erotisch-sexuell nach einem Menschen gleichen Geschlechts, nach der Therapie waren dies nur noch 8% … bzw. 4%“.[1]

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Destruktive Religion

Von Andreas Studer

Inhalt

Was ist «Destruktive Religion»?
Gesunder Widerstand gegen «Destruktive Religion»
Leiden an «Destruktiver Religion»
Ausgewählte Bereiche von «Destruktiver Religion»
Glaube wird stärker als die Erfahrung
Statik wird stärker als Beweglichkeit
Demütigung und Selbsterniedrigung
Ekklesiogene oder religiöse Neurose
Destruktive Gottesbilder
Sexualfeindlichkeit
Gehorsam und Autorität
Moralismus
Begriffserklärungen
Literaturhinweise
Nachwort
Woher wir diesen Text haben

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