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Zum Thema Homo-, Bi-, Transsexualität und Gesellschaft

Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber …

Die schrecklich nette Homophobie mitten in der Gesellschaft

Der Sound der neuen Homophobie klingt nicht böse, sondern nett. Schrecklich nett. Er greift Homosexuelle nicht offensiv an, aber unterstellt ihnen eine gemeinsame Agenda, die in Gestalt einer ominösen Homolobby Sonderrechte durchsetzen möchte.
Man hat ja nichts gegen Homosexuelle, aber …
Die neue Homophobie ist nicht das Problem dumpfer Stammtische. Sie schwelt hinüber zu den Orten des links-intellektuellen Milieus bis hin zu den Grünen. Sie findet sich im Feuilleton, am Theater, im politischen Kabarett. Im Prinzip ist die neue Homophobie natürlich die alte. Neu ist, dass es sich um eine Homosexuellenfeindlichkeit handelt, die auf ihrer Homosexuellenfreundlichkeit beharrt.
Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber … ist ein Buch für Heteros und Homos, eines das Brücken schlägt, aber auch konstruktiven Streit provoziert. Johannes Kram ist überzeugt: Wenn Heterosexuelle Homophobie nicht reflexhaft von sich weisen, sondern sich mit der strukturellen, gesellschaftlichen, aber auch mit der versteckten individuellen beschäftigen, könnten sie eine Menge über sich selbst und die Verfasstheit unserer Gesellschaft lernen.

Portrait

Johannes Kram ist Autor, Blogger und Marketingstratege. Sein Nollendorfblog („Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber“) erhielt 2016 eine Nominierung für den Grimme Online Award. Es ist eines der meistdiskutierten deutschen schwulen Blogs. Er ist Kolumnist beim medien- (und BILD-) kritischen BILDblog. Die „Charta der Vielfalt“ wählte ihn zum Themenbotschafter für den Bereich „Sexuelle Orientierung und Identität“. Sein medienkritisches Theaterstück „Seite Eins“ wurde bisher in sieben verschiedenen Inszenierungen produziert.

Eine weitere Rezension gibt es von Matthias Albrecht bei evangelisch.de.

Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber … Book Cover Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber …
Johannes Kram
Homosexualität allgemein
Querverlag
2018
Taschenbuch
160
978-3-89656-260-9
9783896566454 / B07B647V8B

Butches

Begehrt und bewundert

Die sichtbarste Lesbe ist noch immer die Butch! Ob mit Motorradjacke oder Sakko, ob Herrenschnitt oder Undercut, stets weiss sie (nicht nur) die Lesbenwelt zu begeistern oder polarisieren – durch ihr wahrlich undamenhaftes Erscheinungsbild, ihr selbstbewusstes Auftreten sowie ihr stets souveränes Infrage-Stellen gesellschaftlicher Normen von Weiblichkeit und Frausein.
Mehr als 30 Autor_innen und Künstler_innen in Text und Bild nähern sich dem traditionsreichen und immer wieder neu definierten Phänomen der vielfältigen Butch mit all ihren Ausdrucksformen und politischen Statements. Solange Lesben in der Gesellschaft bewusst sichtbar sind, so lange gibt es Kesse Väter, Dykes und Butches!
Ihre Erscheinungsformen können Begehren, Bewunderung, aber auch Ablehnung und Diskriminierung hervorrufen. Und ganz sicher bieten Butches eine wunderbare Projektionsfläche für eine Bandbreite von Emotionen.
Es lebe die Butch!

Butches Book Cover Butches
Pia Thilmann
Lesben
Querverlag
2018
Bilderbuch
192
978-3-89656-262-3

Schweizer Partnerschaftsgesetz

Seit dem 1. Januar 2007 ist nun das Bundesgesetz über die eingetragene Partnerschaft gleichgeschlechtlicher Paare in Kraft. Die Schweiz war das einzige Land, in dem eine Volksabstimmung über ein solches Gesetz stattfand; dies am 5. Juni 2005.

Den aktuellen Gesetzestext findet ihr im Portal der Schweizer Regierung unter Bundesrecht.

Die Bundesverwaltung hat mit Stand vom 1. Januar 2007 ein Infoblatt über die eingetragene Partnerschaft veröffentlicht.

 

Lesben raus!

Für mehr lesbische Sichtbarkeit

Es heisst, Lesben sind unsichtbar und eine aussterbende Identität. Angesichts der historisch einmaligen Situation, dass mehrere Generationen in einer toleranteren Gesellschaft sich offen zeigen können, hätte es über die Jahre eine steigende lesbische Präsenz geben müssen. Stattdessen dominieren schwule Männer Bild und Themen.

Wenn von Homosexuellen gesprochen wird, dann werden Lesben „mitgemeint“. Wenn es um LSBTTI*-Themen geht, werden selten lesbische Expertinnen befragt. Angeblich gäbe es sie nicht, heißt die Entschuldigung. Auch scheint es, „Queer“ wird lieber zu einer alternativen Identität erhoben, als sich „Lesbe“ zu nennen. Was ist da los?

Sicher ist: Kein Mensch ist unsichtbar! Man wird unsichtbar gemacht oder entscheidet sich für Unsichtbarkeit, um Konflikte zu vermeiden.
28 Autor*innen beleuchten aus unterschiedlichen Perspektiven das Thema und gehen der Frage nach: Wo sind sie denn, die lesbischen Frauen und Transgender? Welche Vorteile und welche Nachteile bringt eine erhöhte Sichtbarkeit? Was führt zur Unsichtbarkeit? Wie kann mehr Sichtbarkeit in allen Bereichen der Gesellschaft hergestellt werden?

Mit Beiträgen von Christoph R. Alms, Gwendolin Altenhöfer, Monika Barz, Gabriele Bischoff, Birgit Bosold, Maria Braig, Carolina Brauckmann, Maria Bühner, Traude Bührmann, Lovis Cassaris, Stephanie Gerlach, Max Helmich, Doris Hermanns, Angela Jäger, Manuela Kay, Ria Klug, Juliane Kronen, Stephanie Kuhnen, Mariella Müller, Eva von Redecker, Babette Reicherdt, Jenny Renner, Corinne Rufli, Lili Sommerfeld, Gabi Stummer, Pia Thilmann, Simone Tichter und Judith Völkel

Lesben raus! Book Cover Lesben raus!
Stephanie Kuhnen (Hrsg.)
Lesben
Querverlag
2017
Taschenbuch
296
978-3-89656-257-9

Erfahrung von der EF Jahresversammlung in Danzig

Was ich persönlich mitgenommen habe von der Jahresversammlung des European Forum of Christian LGBT Groups in Danzig, 24.-28. Mai 2017.

Die Gewissheit, dass es unendlich befreiend ist, wenn ich mich selbst bejahe, weil ich mich von Gott bejaht fühlen darf. Und dass mir dies nicht nur Mut gibt und Widerstandskraft, sondern auch viel Freude und Fröhlichkeit und Offenheit.

Ich kann mich nicht beklagen, bis jetzt wurde ich weitgehend verschont mit krassen Erfahrungen, sowohl im persönlichen als auch im Arbeitsumfeld. Aber oft spüre ich dieses leise Unbehagen – oder andererseits eine bemüht forsche Offenheit – im Umgang mit mir.

Man gewöhnt sich ja daran im Laufe der Zeit, es fällt einem kaum noch auf.

Dafür fällt es einem umso mehr auf, wenn da plötzlich andere Menschen einem völlig unbefangen begegnen. Und man das Gefühl hat, uneingeschränkt akzeptiert zu werden. Und es ist befreiend und beglückend, von Christen nicht diesen abgedroschenen und ziemlich schizophrenen Satz zu hören:

„Gott liebt die Sünder, aber er hasst die Sünde“

sondern  stattdessen: „Alle sind willkommen – The gay, the straight the bi, the trans are all included in God‘s plans …“ Und dies nicht nur gesagt und gesungen, sondern sichtbar und fühlbar und völlig selbstverständlich gelebt.

Dass diese Selbstverständlichkeit oft erkämpft, ertrotzt und vor allem, dass um sie gelitten wurde – und dass weiterhin um sie gekämpft und gelitten werden muss, vor allem in Osteuropa, das wurde in vielen Beiträgen deutlich. Der Mut und das Durchhaltevermögen, das Menschen aus ihrem tiefen Glauben schöpfen, die immer wieder Anfeindungen und Verleumdungen, Benachteiligung und Bedrohung erleben müssen hat mich zutiefst bewegt.

Und lässt mich nachdenken über die Stärke und Belastbarkeit meines eigenen Glaubens.

Und darüber, was es denn praktisch bedeuten kann, solidarisch zu sein mit unseren Brüdern und Schwestern in Polen, in Ungarn, in Russland …

„Forwards in solidarity“ war das Motto des Treffens in Danzig.

Wie wirkt sich diese Solidarität ganz real in meinem Leben aus?

F. E. Adams im Juni 2017

Ist eine sexuelle Orientierung „heilbar“?

Auszug aus Prof. Dr. Udo Rauchfleischs Stellungnahme zur Broschüre von Wüstenstrom:

… Die uns heute vorliegenden humanwissenschaftlichen Forschungsergebnisse lassen erkennen, dass die sexuellen Orientierungen homosexueller wie heterosexueller
Art einerseits auf genetische Dispositionen beruhen und andererseits, von diesen Dispositionen ausgehend, sehr früh im Leben eine in ihrer Grundstruktur nicht veränderbare Ausformung erfahren. Gewiss sind im Verlauf des weiteren Lebens Änderungen des sexuellen Verhaltens möglich, vor allem wenn, wie in evangelikal – fundamentalistischen Kreisen, die Bezugsgruppe eines Menschen einen starken Druck auf ihn ausübt. Das Resultat solcher Beeinflussung von aussen ist aber höchstens eine Änderung des Sexualverhaltens, d.h. in diesem Fall der Wechsel von gleichgeschlechtlichen zu gegengeschlechtlichen Partnerinnen und Partnern. Ist eine sexuelle Orientierung „heilbar“? weiterlesen

Was auf dem Spiel steht

„Gibt es Massstäbe, an denen man Religionen oder Weltanschauungen messen kann?“, fragte mich mal ein Konfirmand. Ich überlegte etwas und prägte dann folgendes Kriterium, das ich nachher noch häufig in Konf- oder Reliklassen wiederholte: „Fragt einfach: Wie ist die Stellung der Frau? Und: Wie gehen sie mit Juden und mit Homosexuellen um? Wenn die Frau gleichberechtigt und nicht biologistisch verengt gesehen wird, wenn Juden und Homosexuelle ihren Platz haben und gleichgestellt sind, dann wisst ihr, dass ihr es mit einer reifen, guten Religion oder Weltanschauung zu tun habt.“ Noch heute bin ich überzeugt, dass diese drei Fragen den Lackmustest für Toleranz und Menschlichkeit darstellen. Die drei Kriterien bilden die Mängel oder Fehler von Weltdeutungen ab, die Menschen auf ihren Wert in der Fortpflanzung reduzieren, die bereit sind, verbale oder reale Gewalt anstatt Argumente einzusetzen und Religion mit Macht verwechseln; im Fall von Schrift-Religionen kommt dann noch die Art der Auslegung hinzu: Literarisch ehrlich, historisch-kontextuell oder monolithisch-eklektisch. Einfacher gesagt: Wissen die Gläubigen, dass ihre „heilige Schrift“ nicht vom Himmel gefallen, sondern von Menschen in Jahrtausende alten Prozessen geschrieben wurden und betrachten sie sie das Ganze von Ihrem Kern her oder brechen sie Teile oder einzelne Passagen heraus, wie aus einem Steinbruch, um damit Ehebrecherinnen oder sonstige Übeltäter zu steinigen.

Wenn man auf die Geschichte der der Schriftreligionen, insbesondere des Christentums blickt, dann fällt eine verhängnisvolle Fixierung auf die Sexualität auf. Zu keinem anderen Thema haben sich die Kirchen so häufig und brachial vernehmen lassen, wie zu dem, was zwei Menschen im trauten Heim unter der Bettdecke tun. Dabei hätte es in der Kirchengeschichte wahrlich andere Themen zum Warnen oder Mahnen gegeben. Die Sexualität scheint – dies ein Deutungsversuch – in besonderer Weise der heiligen Flamme zu entsprechen, die seit dem Dornbusch bis zum ersten Pfingsten zwischen Sinaj, Jerusalem und Rom brannte. Die „richtige“ Sexualität wurde geheiligt und die falsche verteufelt. Eine ähnliche Hassliebe verbindet das Christentum einzig mit dem Judentum. Was der jüdische deutsche Politiker Walter Rathenau über seine eigene Lebenserfahrung als Jude schrieb, könnte jeder junge Schwule, jede junge Lesbe, eins zu eins als homosexuelle Person wiederholen: „In den Jugendjahren eines jeden Juden gibt es den schmerzlichen Augenblick, an den er sich zeitlebens erinnert: wenn er sich zum ersten Mal voll bewusst wird, dass er als Mensch zweiter Klasse in die Welt getreten ist, und dass keine Tüchtigkeit und kein Verdienst ihn aus dieser Lage befreien kann.“

Um gleichgeschlechtliche Liebe zwischen zwei Erwachsenen in irgendeiner Weise beurteilen zu können, müsste die Bibel über konstitutionelle und partnerschaftliche Homosexualität, wie wir sie heute kennen, irgendetwas aussagen. Das tut sie aber nicht. Sie kennt zwar 7 (!) von 31170 Versen, die einschlägige genitale Handlungen verurteilen, sagt aber nichts, was relevant sein könnte für eine aufgeklärte, heutigem Denken entsprechende Stellungnahme von Kirchen zu gleichgeschlechtlich Liebenden und Lebenden. Von Jesus und in den Evangelien ist übrigens gar nichts bekannt zu diesem Thema!

Bei christlicher Rede über gleichgeschlechtlich Liebende steht einiges auf dem Spiel: Das Verständnis von Bibelauslegung, das Verhältnis zur eigenen Sexualität und Körperlichkeit, das Verständnis von Ehe und Partnerschaft und letztlich auch das Menschen- und Weltbild.

Ich bin überzeugt, dass die christlichen Kirchen bei Schwulen und Lesben vieles wieder gutzumachen haben, da sie für deren öffentliche Diskriminierung und Schädigung an Leib und Leben mitschuldig sind. Die evangelische Berlin-Brandenburgische Kirche hat als erste 1990 ein Schuldbekenntnis gewagt, in dem sie bewusst auch sprachlich die Nähe zum Stuttgarter Schuldbekenntnis der Evangelischen Kirchen 1945 suchte und ihre Mitschuld an der Vernichtung des Lebens von zehntausenden homosexuellen Männern während des Nationalsozialismus durch ihr Schweigen bekannte und zu einem kirchlichen und theologischen Handeln aufrief, das solche Strukturen von Unterdrückung in Zukunft verunmögliche. Ähnlich klingt der Beschluss der Synode der reformierten Kirche St. Gallen: „Weil die christlichen Kirchen in der Vergangenheit (…) eine schwere Schuld gegenüber homosexuell orientierten Menschen auf sich geladen haben, sollten sie diese auch darin unterstützen, wenn sie im Zivilgesetzbuch explizit aufgenommen werden wollen. Die rechtliche Besserstellung homosexueller Paare (ist) auch aus einer christlichen Perspektive nicht nur vertretbar, sondern sogar wünschbar.“ Fast halbherzig wirkt dagegen die eigentlich mutig gemeinte Stellungnahme unserer Kantonalkirche von 1994, an der der Autor dieses Textes in einer Studiengruppe mitwirkte: „Ethische Forderungen eines gegenüber Gott und den Nächsten verantwortlichen Umgangs mit der Sexualität richten sich an Menschen mit homosexuellen und heterosexuellen Empfindungen gleichermassen. Wir achten homosexuelle Frauen und Männer als Mitglieder unserer Kirche, auch wenn bis heute in unserer Gesellschaft und auch innerhalb unserer Kirche unterschiedliche Auffassungen über Homosexualität bestehen. Abwertende Urteile haben keinen Platz.“ Und doch war dieses Papier der Grund dafür, dass die Lesbische- und Schwule Basiskirche Basel (LSBK) ungehindert in der Offene Kirche Elisabethen seit 25 Jahren ihre Gottesdienste feiern kann.

Frank Lorenz

Das Regenbogen-Experiment

Sind Schwule und Lesben die besseren Eltern?

Regenbogenfamilien polarisieren. Viele verstehen sie als »Nein« zur traditionellen Familie, die sich allerdings selbst in der Krise befindet. Umso empörter der Aufschrei jener, die an ihr festhalten wollen. Aber auch diese Frage steht im Raum: Sind Schwule und Lesben vielleicht die besseren Eltern, weil ihre Kinder Wunschkinder sind, weil sie vorurteilsfreier erziehen und für ein neues, modernes Familienbild stehen?

Katja Irle zeichnet ein differenziertes Bild: Bedeutet die Akzeptanz von Regenbogenfamilien tatsächlich das Aus für die traditionelle Familie? Und worin unterscheiden sie sich von dieser? Wie verwirklichen homosexuelle Paare ihren Kinderwunsch und wie gehen sie mit Widerständen um? Wie entwickeln sich ihre Kinder? Die Verbindung zwischen Sexualität, Fortpflanzung und Elternschaft steht in Frage, es geht um eine Neudefinition dessen, was jahrhundertelang Konsens war.Neben Kindern und Eltern aus Regenbogenfamilien kommen zahlreiche Politiker und Familienexpertenin diesem Buch zu Wort, darunter Volker Beck, Remo H. Largo, Klaus Hurrelmann, Ralph Dawirs, Marianne Leuzinger-Bohleber und viele andere.

Das Regenbogen-Experiment Book Cover Das Regenbogen-Experiment
Katja Irle, Jesper Juul (Einleitung)
Eltern und Kinder
Belz
2014
Gebunden
220
978-3-407-85987-7
9783407223302 / B00HG06GH8

Der Regenbogen-Faktor

Schwule und Lesben in Wirtschaft und Gesellschaft – Von Außenseitern zu selbstbewussten Leistungsträgern

Schwule und Lesben: Lange waren sie ausgegrenzt, wurden belächelt und verachtet. Sie waren verbunden mit Klischees wie abgespreizter kleiner Finger oder Mannweib, im besten Fall noch zuständig für das Schöne und die Kunst. Vorurteile? Gewiss. Und in weiten Teilen längst überholt.

Der Regenbogen-Faktor zeigt erstmals die dynamische Rolle von Homosexuellen und die mit ihnen verknüpften Bereicherungen der Vielfalt in Unternehmen und Gesellschaft – in Firmen wie Allianz, IBM, Commerzbank, Freshfields, Deutsche Post, McKinsey oder White & Case, in Berufsverbänden, Netzwerken oder bei der Bundeswehr, auf Karrieremessen, in der Ausbildung oder in queeren Fußball-Fanclubs.

Der Weg zu vollständiger Normalität und echter Chancengleichheit ist noch weit. Schon heute aber sind viele Schwule und Lesben keine verletzlichen Außenseiter mehr. Sie sind dynamische Helden des Alltags, die die Welt verbessern wollen und gegen Widerstände viel bewegen.

Sie sind neue Vorbilder.

Der Regenbogen-Faktor Book Cover Der Regenbogen-Faktor
Jens Schadendorf
Homosexualität allgemein
Redline
2014
Broschiert
192
978-3-86881-527-6
9783864146312 / B00JWPQX8M

„Orlando“ – eine Nachlese

Nach der grässlichen Schiesserei am 12. Juni 2016 im „Pulse“ in Orlando waren 50 Opfer zu beklagen: 49 Besucher dieses „gayfriendly“ Nachtclubs und der Täter.

Interessant was sich danach in den Medien tat.