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Beziehungen zu den Kirchen, nicht immer einfach

Und GOTT sah, dass es sehr gut war

Katholische LSBT-Menschen aus Europa erzählen ihre Geschichten

„Die Geschichten der 34 LSBT-Katholik_innen in diesem Buch werden Ihr Leben verändern“, versichert Schwester Jeannine Gramick in ihrer Einleitung. Hier finden Sie 34 persönliche Geschichten zu sechs Themen: Familie, Ist der Katholizismus Heimat?, Ein religiöses Leben, Eine lange Reise, Bedeutende Erlebnisse und Einsatz für Verständnis und Akzeptanz. Die lesbischen, schwulen, bisexuellen, transsexuellen und die Autor_innen, die sich in die binäre Geschlechterordnung nicht einordnen können, sind zwischen 20 und 80 Jahren alt und leben in 13 europäischen Ländern: Albanien, Belgien, Deutschland, England, Frankreich, Italien, Malta, Niederlande, Norwegen, Polen, Russland, Spanien und Tschechien. Diese Geschichten sollen leise oder laut gelesen werden und zwar von allen Menschen – religiös oder nicht, LSBT oder nicht. Die Autor_innen teilen ihre Geschichten darüber, LSBT und katholisch zu sein, um dazu beizutragen, Bewusstsein, Verständnis und Akzeptanz für LSBT-Katholik_innen zu fördern, und die Wege derer zu ebnen, die noch daran arbeiten, wie sie LSBT- und Katholisch-Sein gleichzeitig leben können.

Und GOTT sah, dass es sehr gut war Book Cover Und GOTT sah, dass es sehr gut war
Hazel Barnes, Sandra Taylor
Theologie und Homosexualität
Esuberanza
2016
Taschenbuch
224
978-9088830211 (Amazon)

Arbeitskreis Regenbogenpastoral im Bistum Basel

Seit dem Sommer 2016 gibt es im Bistum Basel neu den Arbeitskreis Regenbogenpastoral:

Egal, wen wir lieben und wie wir uns identifizieren – wir alle wollen angenommen sein. Ob wir homo-, bi- oder heterosexuell sind, ob das uns bei Geburt zugeschriebene Geschlecht wirklich unseres ist oder nicht, ein erfülltes Leben wünschen wir uns alle. Leben in Fülle wurde uns versprochen. Dieses möglich zu machen, sind wir gemeinsam auf dem Weg.

Der Arbeitskreis Regenbogenpastoral im Bistum Basel steht für wertschätzende und willkommen heissende Seelsorge für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Trans*personen (LSBT), sowie ihre Angehörigen und Freund_innen.

Unsere Schwerpunkte sind:

  • Bildung und Begegnung an verschiedenen Orten des Bistums
  • Grundlagen zur Regenbogenpastoral entwickeln
  • spirituelle Begleitung für Trans*personen, homo- und bisexuelle Menschen, sowie deren Angehörigen, und Freund_innen vermitteln
  • Hauptamtliche und Freiwillige im Bistum Basel beraten und vermitteln
  • bestehende Angebote im Bereich der Regenbogenpastoral vernetzen

Ein Teil der Vernetzung ist der Newsletter, der sechs Mal jährlich erscheinen wird. Zu bestellen bei: hc.ua1516621803graah1516621803tak@e1516621803krib.1516621803ennas1516621803us1516621803. Gern auch weiterleiten!

Ist gleichgeschlechtliche Liebe Sünde?

Christliche Kirchen und ihr Umgang mit Homosexuellen

Die homosexuelle Liebe zwischen Frauen oder unter Männern wird heutzutage von der Gesellschaft akzeptiert. Von der ganzen Gesellschaft? Nein! Die christlichen Kirchen stufen die gelebte Homosexualität auch heute noch als Sünde ein.

Die christlichen Kirchen agieren in fast allen unseren Lebensbereichen: Sie sind Arbeitgeber, Altenpfleger, Seelsorger und Begleiter bei freudigen, aber auch traurigen Anlässen. Weil sie in unserem Leben so stark verankert sind, hat es gesellschaftliche Auswirkungen, wie die Kirche und ihre Vertreter mit dem Thema Homosexualität umgehen.

Wie sehen katholische Theologen und die Gläubigen gleichgeschlechtliche Liebe? Wie geht die Kirche als Arbeitgeber mit homosexuellen Angestellten um? Welche Möglichkeiten haben Schwule und Lesben, wenn sie christlich heiraten möchten? Auf diese Fragen gibt dieses Buch wissenschaftlich fundierte Antworten.

Aus dem Inhalt:

  • Die Haltung der katholischen Kirche zu Homosexualität
  • Homosexualität in der Bibel
  • Biblische Hermeneutik zur Homosexualität
  • Die Rechtsquellen der Kirche
  • Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  • Schwule Theologie
Ist gleichgeschlechtliche Liebe Sünde? Book Cover Ist gleichgeschlechtliche Liebe Sünde?
Lisa Brand, Markus Kneissl, Jana Nitezki, Sascha Schmuck
Schwule Theologie
Science Factory
2015
Gebunden
184
978-3-95687-070-5
9783656894346 / B00TFVMCYC

Lebendig und Spannend

Lesbisch leben in der Kirche: Eine Orientierungshilfe aus lesbischer Sicht.

Rechtzeitig zum Leipziger Kirchentag erschienene Broschüre, in der im ersten Teil die verschiedenen Netzwerke kirchlich orientierter Lesben vorgestellt werden. Es folgt eine autobiographischer Teil: Frauen in verschiedenen Situationen – auch eine Pfarrerin – schildern ihre Situation. Zwischen zwei Texten zur Orientierungshilfe der EKD „Mit Spannungen leben“ von M. Brandt(lesbischer Kommentar) und Silke Grigo (theologische Kritik) findet sich ein Predigttext zum Christopher Street Day (CSD) von Bettina B. Das Heft orientiert kurz und knapp auf 45 Seiten mit einer kleinen Literaturliste am Schluß.

Lebendig und Spannend Book Cover Lebendig und Spannend
Silke Grigo, Eva-Maria Garber
Lesben
Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Gymnasiumstraße 36, 70174 Stuttgart
1997
45

 

Hättest du gedacht, daß wir so viele sind?

Lesbische Frauen in der Kirche

Es ist das einzige mir bekannte Buch über lesbische Frauen in/mit der Kirche bei uns. Fünf Kapitel hat das Standardwerk:

  • Lebenszeugnisse von 7 Frauen
  • Lesbischsein und Feminismus
  • Erfahrungen mit der Beratung
  • Die Bibel (Paulus) und weibliche Homoerotik
  • Liebes- und Passionsgeschichten homosexueller Frauen (und Männer) im frühen Christentum, Mittelalter und späteren Jahrhunderten
Hättest du gedacht, daß wir so viele sind? Book Cover Hättest du gedacht, daß wir so viele sind?
Monika Barz, Herta Leistner, Ute Wild
Lesben
Kreuz-Verlag, Stuttgart
1994
236
3-783112-96-6

In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen

Begegnung mit der «Schwulen und lesbischen Basiskirche»

Vre Amberg im Basler Kirchenboten Nr. 10, Mitte Mai 1994

Erklärung des Kirchenrats zur «Schwulen und lesbischen Basiskirche» in der gleichen Ausgabe

Unter dem Dach der reformierten Basler Kirche und als Teil des Projektes «Offene Kirche Elisabethen» treffen sich einmal im Monat homophile Christen und Christinnen zu einem ökumenischen Gottesdienst, der von Laien vorbereitet, gestaltet und unter ein Thema gestellt wird.

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Das Ende des Schweigens

Homosexualität und die Ignoranz der Kirchenleitung

Aus dem „Aufbruch“ Nr. 93 2/2000

Es gibt weit mehr schwule Seelsorger, als die Bischöfe wahrhaben wollen. Doch das Problem wird konsequent ausgeblendet. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ignoriert die Kirchenleitung die aktuellen Erkenntnisse der Humanwissenschaften – und grenzt damit die eigenen Mitarbeiter aus.

Von Benno Bühlmann

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«aufbruch» 1/98: Schwerpunkt

«Homosexualität ist gewiss kein Vorzug, aber es ist nicht etwas, dessen man sich schämen muss, kein Laster, keine Erniedrigung, und kann nicht als Krankheit bezeichnet werden.»

Wissen Sie, woher dieses Zitat stammt? Sie haben die Wahl unter fünf Antworten:

  1. aus einer kirchlichen Stellungnahmen zur Segnung homosexueller Paare
  2. aus „De Profundis von Oscar Wilde,
  3. aus einem modernen Lehrbuch für Psychiatriepflege,
  4. aus einem Brief an die Mutter eines schwulen jungen Mannes,
  5. aus dem Kolosserbrief.

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