God, Gospel, and Gender

A Queer Bible Study for Teens An introduction to what scripture has to say about the dignity of LGBTQ people. In this bible study, Episcopal priest and former teacher Margie Baker shows teens how the Bible affirms and supports all of God’s beloved children. Beginning with an exploration of what it means to be made … mehr lesen

Predigt Lukas 2,36-38

… keinerlei Bedarf an solchen Helferinnen … Andacht 27.9.2003 Klosterkirche Oberwiederstedt (Taufkirche von Novalis) Losung: Wohl denen, die in deinem Hause wohnen; die loben dich immerdar. Psalm 84,5 Lehrtext: 36 Und es war eine Prophetin, Hanna, eine Tochter Phanuëls, aus dem Stamm Asser; die war hochbetagt. Sie hatte sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt, nachdem … mehr lesen

Arbeitskreis Regenbogenpastoral im Bistum Basel

Seit 2017 gibt es im Bistum Basel den Arbeitskreis Regenbogenpastoral. Das Bistum Basel nimmt damit eine Vorreiterrolle innerhalb der Bistümer in der Schweiz ein. Denn queere Anliegen erhalten innerkirchlich, gesellschaftlich und medial hohe Beachtung. Deshalb soll eine Pastoral für und mit LGBTIQ+-Menschen im Bistum Basel vertieft gefördert werden. Damit sollen die Diskussion zu LGBTIQ+-Fragen weiter … mehr lesen

Wort zum Sonntag vom 24. März 2001

Dr Köbi han i nie meh vergässe. Vor 35 Johr isch es gsi. No dr Matur bin i für drei Monet in Taizé im Burgund gsi. Am Läbe von de Mönch dört hani tailgno und uf em Bau gschafft. Mit vilne Bsuecher bin i in Kontaggt koh. Au mit em Köbi. Dä 70 Jörig Ma het mr sällmol sini Lidensgschicht verzellt. Är isch schwul gsi und het ime Dorf gläbt. D’Religion isch em sehr wichtig gsi, vo sim Schwulsi het er aber nie dörfe rede, dehai, det, wo nr gwohnt het. Är wäre usgschlosse worde, hät miesse goh. I ha no ni e alte Ma so schluchze und hüle gseh wi dr Köbi, sällmol vor 35 Johr. Und s’isch mr ufgange, wi grausam und unmenschlich das isch, wenn e Mensch e Läbe lang dra ghinderet wird, sich sälber z’läbe.

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In meines Vaters Haus sind viele Wohnungen

Begegnung mit der «Schwulen und lesbischen Basiskirche»

Vre Amberg im Basler Kirchenboten Nr. 10, Mitte Mai 1994

Erklärung des Kirchenrats zur «Schwulen und lesbischen Basiskirche» in der gleichen Ausgabe

Unter dem Dach der reformierten Basler Kirche und als Teil des Projektes «Offene Kirche Elisabethen» treffen sich einmal im Monat homophile Christen und Christinnen zu einem ökumenischen Gottesdienst, der von Laien vorbereitet, gestaltet und unter ein Thema gestellt wird.

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Das Ende des Schweigens

Homosexualität und die Ignoranz der Kirchenleitung

Aus dem «Aufbruch» Nr. 93 2/2000

Es gibt weit mehr schwule Seelsorger, als die Bischöfe wahrhaben wollen. Doch das Problem wird konsequent ausgeblendet. Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, ignoriert die Kirchenleitung die aktuellen Erkenntnisse der Humanwissenschaften – und grenzt damit die eigenen Mitarbeiter aus.

Von Benno Bühlmann

Noch selten hat ein Artikel im amtlichen Organ der Schweizer Bischöfe die Gemüter – innerhalb wie ausserhalb der Kirche – derart bewegt, wie dies unlängst geschehen ist: In der Schweizerischen Kirchenzeitung (SKZ) vom 27. Januar hatte der Theologe Gianfranco Christen, Präsident des Vereins «Adamim» für schwule Seelsorger in der Schweiz, das Schweigen gebrochen. In seinem Bericht über «Kirche und schwule Seelsorger» wies er auf eine Problematik hin, die von den Schweizer Bischöfen bisher kaum wahr- und ernst genommen wurde.

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Stets abgelehnt

Reformierte Kirchgemeinden und Homosexualität

Frisch ordinierte Theologinnen und Theologen weisen in diesem Leserlnnenbrief auf die schmerzliche Erfahrung eines Frauenpaares hin, das sich in verschiedenen Kirchgemeinden um eine pfarramtliche Tätigkeit bewarb.

Als frisch ordinierte Theologinnen und Theologen verschiedener Kantonalkirchen mussten wir feststellen, dass homosexuelle Theologinnen und Theologen nur mit Mühe von den Gemeinden in den kirchlichen Dienst aufgenommen werden. Besonders schmerzliche Erfahrungen hat ein lesbisches Paar unseres Kurses bei zahlreichen Bewerbungen in Gesprächen mit Kirchenpflegen und Pfarrwahlkommissionen machen müssen Ihre gemeinsame Bewerbung wurde stets mit grossem Interesse entgegengenommen und die Besuche in den Schulstunden und im Gottesdienst sehr positiv bewertet. Bei ausführlichen Gesprächen in den Kommissionen wurden die beiden Theologinnen über die Art ihrer Beziehung ausgefragt und in der Folge auf ihre Sexualität reduziert. Das Interesse an der Bewerbung erlosch schlagartig, sobald die Homosexualität der Kandidatinnen bekannt wurde. Bei den darauf folgenden Absagen versteckten sich die Kommissionsmitglieder entweder hinter dem Argument, ihre Gemeinde könne eine Anstellung nicht verstehen und die Absage geschehe nur zum Besten des Paares, oder es wurden fadenscheinige formale Gründe vorgeschoben.

Erfreuliche Stellungnahmen, aber …

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«aufbruch» 1/98: Schwerpunkt

«Homosexualität ist gewiss kein Vorzug, aber es ist nicht etwas, dessen man sich schämen muss, kein Laster, keine Erniedrigung, und kann nicht als Krankheit bezeichnet werden.»

Wissen Sie, woher dieses Zitat stammt? Sie haben die Wahl unter fünf Antworten:

  1. aus einer kirchlichen Stellungnahmen zur Segnung homosexueller Paare
  2. aus «De Profundis von Oscar Wilde,
  3. aus einem modernen Lehrbuch für Psychiatriepflege,
  4. aus einem Brief an die Mutter eines schwulen jungen Mannes,
  5. aus dem Kolosserbrief.

Sie liegen richtig, wenn Sie auf d) tippten. Die Art des Sohnes, seine Sexualität zu leben, wird der Mutter gesagt, ist nichts besonderes, aber auch nichts, dessen er oder sie sich zu schämen bräuchte. Es gibt dagegen kein Heilmittel, keine Therapie, keine Entziehungskur. Es braucht auch keine Schuldzuweisungen oder -übernahmen. Der junge Mann wird damit leben können und seine Mutter wird damit leben müssen – und können. Indem der Autor aufzählt, was Homosexualität nicht ist, wird klar, was sie ist: Homosexualität ist normal.

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Rosen und Dornen

Lesbische Christinnen und schwule Christen in den Kirchen

Eine Rose für den Christopher Street Day: Der Stängel für den Stolz der lesbischen Frauen und schwulen Männer; die Blüte für die Lebensfreude; die Dornen für die Frustration, welche sie immer wieder erleben.

FRANK LORENZ, CORNELIA NUSSBERGER, ANDERS STOKHOLM

in der «reformierten presse» Nr. 30/31 vom 24. Juli 1998

In Zürich war er am 18. Juli, in Lausanne am 4. Juli und in Lugano am 26. Juni: der Christopher Street Day (CSD). Es ist der Tag, an dem weltweit schwule Männer und lesbische Frauen auf die Strasse gehen und ihre Rechte als Bürgerinnen und Bürger einfordern. Der Name CSD erinnert an seinen Anlass: Am 25. Juli 1969 wehrten sich in einer Bar an der New Yorker Christopher Street zum ersten mal Homosexuelle handgreiflich gegen polizeiliche Repressionen – und gewannen. Der daraufhin entstandene Gedenktag war zu Anfang eine politische Demonstration. Heute ist er in westlichen Ländern eher Fest und Streetparade. Die Frauen und Männer zeigen: Wir sind so und sind stolz darauf.

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